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Sport aus Kelheim
Montag, 18. Dezember 2017 5

Denksport

SK Kelheim bleibt im Vorderfeld der Liga

Die erste Kelheimer Schach-Garde behauptet Platz vier mit einem Heimsieg. In einer Woche geht es zum Spitzenreiter.

Prof. Martin Kreuzer (vorne, links) remisierte am Spitzenbrett. Archivfoto: Kreuzer

Kelheim.Mit dem 5:3-Heimsieg gegen SC Forchheim II bleibt die erste Kelheimer Schachmannschaft auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze in der Landesliga Nordbayern.

„Im Vorjahr unterlagen wir in Forchheim deutlich und wollten unbedingt Revanche“, so Teamkapitän Christian Maurer. Die Gastgeber traten im Kelheimer Hotel Dormero in Bestbesetzung an. Forchheim präsentierte sich ebenfalls in starker Aufstellung mit einem FIDE-Meister an Brett zwei. Daher war es nicht verwunderlich, dass ein harter Kampf an allen Brettern entbrannte, der erst kurz vor der ersten Zeitkontrolle nach vier Stunden die ersten Entscheidungen brachte.

Alt-Kapitän Klaus Frieser an Brett sechs gelang ein sehenswerter Angriff gegen die gegnerische Königsstellung, die sogar im Matt auf dem Brett endete. Anschließend remisierte Holger Seidenschwarz an Brett sieben. Spitzenbrett Prof. Martin Kreuzer und Stephan Gießmann an Brett zwei verteidigten sich unter starkem gegnerischen Druck geschickt und erzielten beide jeweils ein Unentschieden, so dass Kelheim in einer aussichtsreichen Lage war. Doch sowohl Vorstand Helmut Kreuzer an Brett fünf als auch Nachwuchsspieler Tobias Schindler an Brett acht fanden keine entscheidende Bresche im gegnerischen Lager und mussten sich ebenfalls mit Punkteteilungen zufriedengeben.

Also musste die Entscheidung an den verbleibenden beiden Brettern fallen, wo unübersichtliche Positionen zu spielen waren. An Brett drei gewann Jugendleiter Constantin Blodig in einer dynamischen Partie entscheidendes Material und punktete für den Kelheimer Teamerfolg voll. In der abschließenden Partie gelang es Kapitän Maurer, in einer langen und zähen Verteidigung, im Endspiel die Balance zu halten und zum 5:3-Endstand zu remisieren.

„Der Erfolg war sehr wichtig für uns. Wenn wir verloren hätten, so hätten wir wohl erst einmal um den Klassenerhalt gekämpft“, so Kapitän Maurer. „Mit diesem Resultat haben wir jetzt 4:2-Zähler auf der Haben-Seite und können in der nächsten Runde sogar den Tabellenführer stürzen.“

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