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Sport aus Kelheim
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Stoabruchrace lockt mit spaßiger Action

Mountainbike-Rennen hört sich nach einer Sache für Spezialisten an, ist aber für alle eine attraktive Herausforderung.
Von Alexander Roloff

Der Rundkurs durch Wald und Wiese fordert alle Fahrer heraus. Foto: dck

Sandharlanden.Am Sonntag feiert das „Stoabruchrace“ in Sandharlanden seine zweite Auflage. Das Mountainbike-Rennen ist zugleich letzte Station im Jura-Mountainbike-Cup (MTB) und wird auch die Kreismeister küren.

„Den Streckenverlauf haben wir nur leicht verändert, damit aber attraktiver gemacht“, sagt Michael Blümel, Cheforganisator und Leiter der Radsporsparte beim FSV Sandharlanden. Am Höhenprofil habe sich kaum etwas geändert. „Zehn bis 15 zusätzliche Meter bergauf sind nicht so wild“, meint Blümel. Im Waldstück habe man zwei Gegenpassagen eingerichtet, um das Rennen für Fahrer und Zuschauer attraktiver zu gestalten. „Die Besucher kriegen hier mehr vom Rennen mit. Auch die Rennfahrer könnten sich kurzfristig beäugen.“ Insgesamt sei die Runde über 3650 Meter „einfach schön zu befahren“. Die Organisatoren haben der Schleife das gewünschte Profil verpasst: „Wir wollen eine Rennstrecke die Spaß macht und nicht gefährlich ist.“

Zwei „Gruam“ sind Schlüsselstellen

Der Titel des Rennens lässt es zwar vermuten, der „Stoabruch“ wird aber nicht durchfahren. Im Vorjahr musste die Strecke wenige Tage vor dem Rennen umgeplant und der Stoabruch ausgespart werden. Der Name ist geblieben, allerdings werden „Ruhfass-Gruam“ und die „Rieder-Gruam“ die anspruchsvollsten Streckenabschnitte bilden. Für die beide technischen Teilstücke wurden Umfahrungen, sogenannte „Chickenways“, eingerichtet. „Wir legen aber ganz besonderen Wert darauf, dass es keine gefährlichen Abschnitte gibt. Wir wollten eine schöne Strecke bieten, die bei der breiten Masse der Mountainbiker Anklang findet. Das ist uns gelungen“, betont Blümel.

Aktiver Teil des Renngeschehens werden

  • Entscheidung:

    Voranmeldung ist bis Samstag unter www.stoabruchrace.de erbeten. Nachmeldungen sind möglich.

  • Moderator:

    Christian Lichtenberg wird das Rennen am Dorfplatz moderieren und die wichtigsten Infos geben.

Zentrum des Rennens bleibt der Dorfplatz in Sandharlanden. Hier befindet sich der Start- und Zielbereich. Gleich nach dem Start begeben sich die Fahrer auf einen flachen Feldweg, bei dem sie Geschwindigkeit für den baldigen längeren Anstieg am Rande des Kapellenbergs sammeln können. Nach dieser Bergauf-Passage schlängelt sich die Strecke durch den Wald, bis zum ersten Trail. Dieser führt zum nächsten Anstieg hinauf zum Steinbruch. Von dort aus begeben sich die Fahrer in einen anspruchsvollen Bergab-Teil mit Trails, Sprüngen und rasanten Abfahrten. Diese führen durch Wälder, Wiesen und schließlich wieder zurück an den Dorfplatz.

Lokalmatadoren am Start

Von dort aus geht es dann weiter in die nächsten Runden. Herren und Senioren nehmen den Rundkurs sechs Mal in Angriff (Start: 14.30 Uhr). Die Damen und männliche U19 begnügen sich mit vier Runden. Weibliche und männliche U17 meistern die Schleife drei Mal. Die Altersklasse U 15 ist nach zwei Runden im Ziel (Start: 13 Uhr). Die U13 hat es mit der ersten Umfahrung geschafft. (Start: 12 Uhr). Für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der U11 und U9 steht die entschärfte Version über 800 Meter zur Verfügung. Die U9 steigen eine Runde, die U11 zwei Runden in die Pedale (Start: 12.04 Uhr).

Michael Blümel hofft, dass noch viele Radsportler aus dem Landkreis melden. „Erreichen wir die Teilnehmerzahl von 135 aus dem Vorjahr, dann wären wir sehr zufrieden. Immerhin stehen wir in Konkurrenz zu anderen Radsportveranstaltungen“, so Blümel. Die Meldeliste fülle sich kontinuierlich. Zur Wochenmitte waren etwa 80 Mountainbiker verzeichnet. Darunter auch die Ausnahmekönner Philipp Bertsch und Thomas Breunig.

„Wir haben viele gute Radfahrer im Landkreis. Ich bin mir sicher, dass noch etliche kommen werden. Immerhin gibt es auch den Kreismeistertitel zu holen.“ Den Kreismeistern winke ein lohnendes Preisgeld. An den spektakulären Stellen werden die Veranstalter zwei Web-Cams für eine Liveübertragung auf den Dorfplatz installieren. Dort sind auch Zelt und Sonnenschirme aufgebaut, um unter Schattenspendern direkt an der Strecke bei kleinen Brotzeiten, Kaffee und Kuchen das Rennen zu beobachten.

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