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LG Telis Finanz
Montag, 18. Dezember 2017 5

Leichtathletik

LG macht sich rar, Formtest für SWC

Während bei der LG die EM-Kandidaten auf die „Bayerische“ verzichten, ist der Wettkampf für den SWC eine Standortbestimmung.

Maren Kock konzentriert sich auf die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig und verzichtet auf die Bayerischen Meisterschaften. Foto: Eibner

Regensburg.Die Asse der LG Telis Finanz Regensburg machen sich in der diesjährigen Hallensaison rar. Bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften am Wochenende ist keiner der fünf EM-Kandidaten am Start.

Maren Kock und Florian Orth werden erst bei den Deutschen Meisterschaften Ende Februar in Leipzig ins Geschehen eingreifen, Dreispringer Manuel Ziegler weilt derzeit noch in den USA und Coco Harrer sowie Philipp Pflieger verzichten ganz auf Halleneinsätze.

Auch Thea Heim, Dritte über 1500 m der vorherigen DM, setzt auf Leipzig, ebenso Stella Kubach, DM-Vierte über 800 m. Trotzdem werden sich mit Stabhochspringer Simon Ziegler und Benedikt Huber, DM-Fünfter über 800 m, zwei Telis-Athleten im Gold-Bereich bewegen.

„Die Halle ist mir nicht so wichtig. Ich möchte vor allem im Sommer den Angriff auf eine Zeit unter 1:47 Minuten starten. Für eine Top-Zeit fehlen noch die ganz schnellen Trainingsläufe. Im Trainingslager in Montegordo habe ich hauptsächlich noch Grundlage trainiert“, sagt Huber, dessen ärgster Gegner mit Gabriel Genck aus dem eigenen Lager kommt. Beide wollen sich natürlich trotzdem für die Hallen-DM qualifizieren, was eine Zeit unter 1:52,80 Minuten voraussetzt.

Edelmetall könnte für Huber auch noch über 1500 m herausspringen, die DM-Norm von 3:53,00 Minuten inklusive. Über 3000 Meter steigt Senkrechtstarter Simon Boch in den Ring, dem man nach seinem Silvestercoup durchaus eine Medaille zutrauen darf. Begleiten werden ihn Milan Prieske und Kilian Stich mit guten Vorderfeldaussichten. Auch Sprinter Johannes Nigg ist ein Kandidat für das 60-mFinale.

Laufstrecken im Fokus

Bei den Frauen stehen zwei Laufstrecken im Fokus, wobei es für das Quartett Anna Plinke, Luisa Boschan, Mares-Elaine Strempler und Julia Pahnke sowohl über 1500 m als auch über 3000 m in erster Linie darum geht, schneller als die für die Hallen-DM geforderten 4:37 und 9:49 Minuten zu bleiben. Vor allem auf der längeren Distanz könnte die eine oder andere Medaille herausspringen.

Die ebenfalls zur nationalen Spitze zählenden Franziska Reng und Anja Scherl bereiten sich indessen für den internationalen Halbmarathon in Barcelona (14. Februar) vor und haben deshalb keine Hallenstarts geplant.

Anders die Situation beim SWC Regensburg: Die Bayerischen Hallenmeisterschaften sind für viele Athleten der Sprint- und Technikdisziplinen der zentrale Wettbewerb des Winters, der auch eine erste Standortbestimmung für die neue Saison gibt.

Einige Sportler des SWC gehen dabei mit durchaus realistischen Medaillenchancen in den Wettbewerb. Allen voran Jacqueline Sterk. Nachdem die 17-jährige bei den Munich Indoor den Frauenwettbewerb im Weitsprung gewann, ist ihr nun bei den Bayerischen durchaus etwas zuzutrauen. In diesem Wettbewerb hat der SWC vier Starterinnen im Feld. Ebenfalls um eine Medaille mitkämpfen wird Sabine Hoja im Dreisprung. Nach längerer Verletzungspause geht Veronika Plank wieder an den Start. Weitere Kandidaten für eine Medaille sind Isabel Mayer über die 60 m Hürden, die 4x200 m Staffel der Herren sowie Julia Liedl über die 200 m, die jedoch ihre kürzlich aufgestellte Hallenbestleistung überbieten müsste.

Matula testet für Mehrkampf-DM

Bei den Herren ist Neuzugang Stefan Matula, der zu Jahresbeginn vom SSV Ulm zum SWC Regensburg gewechselt war, in den Sprungdisziplinen ein Medaillenkandidat. Matula, im abgelaufenen Jahr auf Platz 13 der deutschen Bestenliste im Zehnkampf, nutzt die Meisterschaften als Formtest für die anstehenden deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Urs Buegger geht mit Hoffnungen auf eine Topplatzierung beim Weit- und Dreisprung an den Start, ebenso Andreas Plößl im Hochsprung und die 4x200 m-Staffel. Für Felix Mittermeier, Teilnehmer an den DM des vergangenen Jahres, wird es über 200 m für die ersten Plätze nicht reichen, eine gute Platzierung sollte dennoch möglich sein.(orv/opr)

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