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LG Telis Finanz
Samstag, 16. Dezember 2017 3

Leichtathletik

Orth verstärkt Regensburger Rio-Team

Bei der Sparkassen-Gala kann der Olympia-Teilnehmer befreit auflaufen – im Gegensatz zu einigen anderen Athleten.
Von Felix Kronawitter, MZ

Florian Orth von der LG Telis Finanz Regensburg hat das Ticket für die Olympischen Spiele in der Tasche. Fotos: Kiefner

Regensburg.Wenn Florian Orth am kommenden Sonntag bei der 9. Sparkassen-Gala im Regensburger Uni-Stadion an den Start gehen wird, dann wird das für ihn ein Auftritt zum Genießen. Der Druck ist weg. Denn seit dem vergangenen Wochenende hat der 26-Jährige das Ticket für die Olympischen Spiele in der Tasche.

Mit 13:23,67 Minuten über 5000 Meter knackte Orth im belgischen Oordegem die Norm ist nun nach den beiden Marathonläufern Anja Scherl und Philipp Pflieger der dritte Olympiateilnehmer der LG Telis Finanz Regensburg. „Der Druck war dieses Mal deutlich zu spüren und mir fallen jetzt etliche Felsbrocken vom Herzen“, analysierte der glückliche Regensburger sein beeindruckendes Ergebnis bei seinem überhaupt erst dritten Lauf über diese Strecke.

„Jetzt haben wir aktuell drei Starter für Olympia und fünf für die Europameisterschaft – das ist sensationell!“, schwärmt LG-Teamchef Ring, der bei der Gala einmal mehr als Meeting-Direktor fungiert, von seinen Athleten.

Auch Pflieger ist ganz begeistert über den Regensburger Rio-Zuwachs. „Ich freue mich wahnsinnig für ihn. Jetzt ist der Druck endlich weg. Jetzt kann man einiges erwarten von ihm“, glaubt der Regensburger Marathon-Mann, der bei der Sparkassen-Gala selbst nicht an den Start gehen wird, sich dafür aber im Organisationsteam engagiert. Am kommenden Montag geht es für den 29-Jährigen zum Auftakt der heißen Vorbereitungsphase auf den Marathon in Rio de Janeiro am 21. August in ein knapp dreiwöchiges Trainingslager nach St. Moritz.

Normenjagd in Regensburg

Florian Orth hat das Olympia-Ticket in der Tasche, jetzt will Maren Kock noch nachziehen. Foto: Brüssel

Bei der Laufnacht der LG Telis Finanz am Samstag und der Sparkassen Gala am Tag darauf „wird ein Highlight das andere jagen“, verspricht Ring. Denn in Regensburg wollen einige Athleten noch die heiß begehrten Tickets für die Europameisterschaften in Amsterdam im Juli und jene für die einen Monat darauf stattfindenden Olympischen Spiele ergattern.

„Die Gala platzt aus allen Nähten“, berichtet Ring von der großen Resonanz. Rund 1200 Sportler werden mit dabei sein. Darunter knapp 40 Athleten, die in Rio an den Start gehen.

„Jetzt haben wir aktuell drei Starter für Olympia und fünf für die Europameisterschaft – das ist sensationell.“

Kurt Ring

Das sportliche Großereignis in Brasilien ist auch der große Traum einer weiteren Athletin der LG Telis Finanz. IIhr Lebenspartner Florian Orth hat vorgelegt, jetzt will Maren Kock nachlegen. Im vergangenen Jahr hatte sie sich in Regenburg mit Corinna Harrer noch ein spannendes Rennen über 1500 Meter geliefert und ihre Teamkollegin auf der Zielgeraden abgehängt. Während Kock Rio weiter fest vor Augen hat, kämpft sich Harrer nach langer Verletzung langsam zurück. Ein weiteres Duell wird es im Uni-Stadion aber nicht geben. Wenn die Olympia-Starterin von 2012 überhaupt an den Start geht, will sie als Tempomacherin für Kock fungieren. Über 1500 Meter hat die noch die eine oder andere Chance, die Norm doch noch zu knacken. In Nordamerika fehlten Kock über 5000 Meter exakt 73 Hundertstel zur für die Olympischen Spiele geforderten Norm. Dafür soll es jetzt über die kürzere Distanz klappen.

Sprinter stehen im Fokus

Neben den Lokalmatadoren stehen bei der Sparkassen-Gala wie im Vorjahr vor allem die Sprinter im Fokus. Sie wollen die idealen Bedingungen in Regensburg einmal mehr in glänzende Leistungen ummünzen. Mit dem mehrmaligen deutschen Meister und Olympiateilnehmer Julian Reus, Vorjahresdominator Jens Knipphals, Vorjahressieger Sydney Siame und Brian Kasinda aus Sambia, sowie dem Briten Deji Tobais sind schon fünf Athleten aus der Nennliste unter 10,20 Sekunden gelaufen.

Mit Tatjana Pinto und Co. sind zudem Deutschlands beste Sprinterinnen am Start. Aber nicht nur der Sprint ist prominent besetzt. In der Domstadt versammelt sich in vielen Disziplinen die gesamte deutsche Spitze und internationale Konkurrenz aus mehr als 20 Nationen.

Lesen Sie hier: Ostbayerns Elite auf der Olympia-Bühne

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