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LG Telis Finanz
Samstag, 16. Dezember 2017 6

Leichtathletik

Regensburger kehren mit WM-Titel zurück

Bei der Senioren-WM in Australien gewinnt Ulrike Mayer-Tancic mit dem Team Gold, Jens Wulff holt den zwölften Platz.
Von Timo Premru, MZ

Jens Wulff (SWC) und Ulrike Mayer-Tancic (LG Telis Finanz)

Regensburg.Toller Erfolg für die Regensburger Starter bei den Seniorenweltmeisterschaften der Leichtathletik, die in Perth (Australien) stattfanden: Ulrike Mayer-Tancic von der LG Telis Finanz Regensburg holte im Marathon der W50 einen starken vierten Platz und gewann mit der Mannschaft Gold. Jens Wulff, der Dauerbrenner des SWC Regensburg, war über die 5000 Meter am Start und belegte Rang zwölf.

Zum 22. Mal fand die WM statt. In diesem Jahr waren rund 4000 Athleten am Start, knapp 200 kamen aus Deutschland. Damit stellte Deutschland nach dem Ausrichterland und Großbritannien das drittgrößte Team.

Platz elf im Cross-Wettbewerb

Mit dabei waren auch die beiden Starter aus Regensburg, die die strapaziöse Reise auf sich nahmen. Ulrike Mayer-Tancic stieg gleich zu Beginn in die Wettbewerbe ein und belegte einen elften Platz über die acht Kilometer Cross in einem fast 40 Frauen umfassenden Starterfeld. In ihrer eigentlichen Disziplin, dem Marathon lief es dann fast optimal: Dass sie mit Rang vier nur denkbar knapp in der Konkurrenz der W 50 am Treppchen vorbeischrammte, ließ dennoch ihre Laune nicht trüben. „Die Bedingungen waren heute schon heftig. Zu Beginn Wind und Sturm und dann kam die große Hitze. Wunschzeiten waren heute nicht drin“, so die Athletin in einer ersten Rückmeldung unmittelbar nach dem Rennen.

Lesen Sie hier: Es ist nicht die erste internationale Medaille für Ulrike Mayer-Tancic.

Denn mit ihrem starken und beherzten Auftritt und in einer Zeit von 3:26,29 Stunden trug sie wesentlich zum Erfolg des deutschen Teams bei und durfte sich im Teamwettbewerb gemeinsam mit ihren Kolleginnen Katrin Vogler und Angelika Hofmann über den WM-Titel freuen. Zweiter wurde Australien vor Großbritannien.

Harte Bedingungen

Ebenfalls mit den Bedingungen hatte Jens Wulff auf seiner Paradestrecke, den 5000 Metern in der M35, zu kämpfen. Heftigste Windböen im Stadionrund ließen auch dort keine Bestzeiten zu. „Natürlich wäre es klasse gewesen, bei so einem Rennen die beste Leistung abrufen zu können. Da war schon eine 16er Zeit mit einer Top-10-Platzierung das Ziel. Aber in einem internationalen Feld mal an der Startlinie zu stehen, das ist einfach mal eine andere Nummer“, sagte der Pentlinger Wulff. Mit einer Zeit von 18:55,78 Minuten belegte er als einziger deutscher Starter Rang zwölf.

Für den mehrfachen bayerischen Meister laufen nun bereits die Planungen für die nächste WM, die im nächsten Jahr im nahen Spanien und in zwei Jahren dann in Kanada stattfinden werden.

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