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LG Telis Finanz
Montag, 11. Dezember 2017 4

Leichtathletik

Schwab holt einziges Gold für Oberpfalz

Die Amberger Hürdenläuferin gewinnt bei den deutschen Jugendmeisterschaften. Silber für Reng und Regensburgs Männer-Staffel.

WM-Starterin Corinna Schwab ist deutsche Meisterin über 400 Meter Hürden. Foto: Kiefner

Jena.Lange mussten die Regensburger Leichtathletik-Freunde bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Jena warten, bis Medaillen zu bejubeln waren. Erst am dritten und letzten Tag der Meisterschaften kletterten die U-20-Läuferin Franzi Reng von der LG Telis Finanz als Zweite über 3000 Meter mit neuem Hausrekord von 9:30,92 Minuten und die 3 x 1000-Meter-Staffel der LG Telis Finanz mit Felix Plinke, Florian Orth (im Vorlauf Tim Ramdane Cherif) und Benedikt Huber mit glänzenden 7:08,97min und nur zwei Zehntel hinter Sieger Bayer Leverkusen jeweils auf das Silber-Treppchen.

Das einzige Gold für die Oberpfalz holte nicht unerwartet über 400 Meter Hürden U-18-WM-Teilnehmerin Corinna Schwab vom TV Amberg mit ausgezeichneten 59,18 Sekunden. Die zweite WM-Fahrerin nach Kolumbien, Kathrin Fehm von der SGS Amberg, komplettierte die Medaillensammlung mit Platz drei über 100 Meter in 12,04 Sekunden und fügte Platz vier über 200 Meter (24,57) hinzu.

Es waren also die bereits international eingesetzten Nachwuchs-Athletinnen und ein ganz erfahrenes Mittelstrecken-Trio, die für Bayerns kleinsten Bezirk die Kohlen aus dem Feuer holte. „Ich bin glücklich mit meiner ersten DM-Medaille“, sagte denn auch Telis-Schlussläufer Benedikt Huber, der nach einer taktischen Finesse mit dem überraschenden Mittelmann Florian Orth im Schlussspurt gegen WM-Starter Robin Schembera gut aussah. Für die Telis-Frauen über 3 x 800 Meter lief es bereits im Vorlauf nicht wie gewünscht. Im ungewohnt starken Feld von 27 Staffeln reichten die 6:48,04 Minuten von Kathi Zeitler, Anna Plinke und Stella Kubasch nur zu Platz elf und nicht für den Endlauf und damit zur Erkenntnis, dass man vier von fünf der Telis-Topläuferinnen einfach nicht zu ersetzen waren.

Bei Franziska Reng dagegen lief es wie geschmiert. Eineinhalb Runden vor dem Ziel holte sie mit Sarah Kistner jene Konkurrentin ein, die bei der U-20-EM drei Plätze vor ihr ins Ziel gekommen war, überspurtete diese sogar und kam bis auf vier Sekunden an die Doppel-Europameisterin Alina Reh heran – mit einer Steigerung der eigenen Bestmarke um über 20 Sekunden auf formidable 9:30,92 Minuten.

Schöne Endkampfplatzierungen fuhren Felix Mittermeier (SWC 46 Regensburg, Siebter 400 Meter U 20, 49,16), Barbara Plötz (TV Bad Kötzting (Sechste über 800 Meter U 18, 2:13,71) und Kilian Stich (LG Telis Finanz) mit neuer persönlicher Bestleistung von 15:04,04 Minuten über 5000 Meter der U 20 ein. Das Finale erreichte auch Telis-U-18-Läufer Johannes Merker über 1500 Meter (12.). Nicht ganz für das Finale reichte es bei Tim Englbrecht (LG Telis Finanz) über 1500 Meter der U20. Die 3:58,14 ergaben nur Rang 14. Der Schwandorfer Fabian Müller hatte über 400 Meter in 49,74 mehr Fortune, erreichte damit das B-Finale, wurde dort aber disqualifiziert.

Für Eva Schien (LG Telis Finanz) war der 16. Platz über 3000 Meter der U 18 (10:44,35) ein Achtungserfolg. Ausgesprochen unglücklich verliefen die Meisterschaften für U-18-Weitspringerin Jacqueline Sterk vom SWC Regensburg und U-20-Hochspringer Sven Glück (TV Schierling), die beide ohne gültigen Versuch blieben. Die 2:16,70 der Bad Kötztingerin Elisabeth Plötz reichten über 800 Meter der U20 auch nicht für das Finale. Die 4 x 100-Meter-Staffel des SWC Regensburg mit Theresa Jäger, Jacqueline Sterk, Emma Hies und Sophie Sachsenhauser lief in den U-18-Vorläufen eine 50,03. (orv)

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