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Sport aus Neumarkt
Samstag, 18. November 2017 5

Ausdauersport

Beilngries: Vorfreude bei Triathleten

Athleten aus der Region erzählen, was sie sich für ihren Start beim Bühler Beilngries Triathlon vorgenommen haben.
Von Thorsten Drenkard

Im vergangenen Jahr lief ElenaIlliditsch als erste Triathletin auf der Olympischen Distanz ins Ziel ein. Archivfotos: Grad

Sprintdistanz: Premiere für Astrid Zunner in Beilngries

Astrid Zunner ist eine Vollblut-Triathletin. Wenn die ausdauernde Velburgerin zum Wettkampf antritt, dann möchte sie den größtmöglichen Erfolg. „Ich wünschte mir natürlich, ich würde gewinnen – aber es wäre schon gut, wenn es das Podium wird“, sagt die 42-Jährige, die zuletzt Mitte Juli beim heimischen Kirchweihtriathlon in Velburg der Konkurrenz enteilt war – jedoch auf der Olympischen Distanz.

Weil Zunner verletzungsbedingt im Vorfeld nicht wie gewohnt trainieren konnte, absolviert sie am Samstag ab 13 Uhr die kürzere Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen).

Für Zunner, die seit 2005 für Tristar Regensburg auf die Strecken geht, ist der Start beim 2.Bühler Beilngries Triathlon eine Premiere, auf welche sie schon gespannt ist. „Ich freue mich auf die Atmosphäre, viele Zuschauer und das Flair in der Stadt“.

Bevor sich Astrid Zunner allerdings zum Start ihres Triathlons in die Fluten des Kanals wirft, ist zunächst ihr Sohnemann Julius sportlich unterwegs. Der Neunjährige wird beim Kinderlauf ab 11 Uhr losflitzen – dann ist die Mama als lautstarke Unterstützung am Streckenrand gefragt.

Sprintdistanz – Staffel: Dietfurter Team greift an

Normalerweise zieht Johannes Härtl bei den Schwimmern des TV Parsberg im gewohnten Hallenbecken seine Bahnen. Nicht so am Samstag, dann geht es für den 15-Jährigen in den Ludwig-Main-Donau-Kanal – als Schwimmer von „Team Dietfurt“, für das Härtl ab 13 Uhr seinen allersten Triathlon absolvieren wird. „Ich bin schon ein wenig aufgeregt und gespannt, was mich erwarten wird“, gesteht Härtl, der gemeinsam mit Johannes Gabler (Jahrgang 1959) und Richard Kirschner (1997) ein Sprintteam bildet.

Impressionen vom 1. Bühler Beilngries Triathlon aus dem Vorjahr in einer Bildergalerie:

1. Bühler Beilngries Triathlon

Von seinem Bruder, der bereits Triathlonerfahrung gesammelt hat, habe er einen wichtigen Tipp bekommen. „Am Anfang muss ich gut aus dem Starterfeld wegkommen“. Das möchte er unbedingt beherzigen, denn andernfalls droht ihm ein unübersichtliches Gedränge im Wasser, das Zeit und Nerven kosten könnte.

Eine Zielzeit hat sich Johannes Härtl nicht vorgenommen – nur so viel: „Ich möchte vorne mit dabei bin.“ Einen ersten Test im Neoprenanzug hat er bereits im Kratzmühlsee absolviert, sein zufriedenes Fazit: „Es lief gut.“ So soll es auch am Samstag sein.

Olympische Distanz: Ein Heimspiel, das extra motiviert

Für Günther Babiel ist der Bühler Beilngries Triathlon ein Heimspiel und „damit etwas ganz Besonderes, das einen zusätzlich motiviert“. Viele Freunde, Verwandte und Bekannte werden am Samstag dabei sein, wenn sich der Triathlet des FC Beilngries ab 15 Uhr in den dreiteiligen Wettkampf stürzt. Babiel geht mit einer simplen Devise die 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen an: „Schnell schwimmen, schnell radeln und schnell auf den Beinen!“

Die Wassertemperatur dürfte bis morgen weiter steigen:

Mit dieser Taktik erreichte er zuletzt beim Triathlon in Regensburg in seiner Altersklasse 45 den zweiten Platz. Auch bei der Triathlon-Premiere im Vorjahr in seinem Beilngries stand er am Ende als Zweitplatzierter auf dem Podium. Vom möglichen Gewinn seiner Altersklasse am Samstag will Günther Babiel nicht sprechen, allerdings habe er sich schon vorgenommen, „den Vereinsmeistertitel aus dem Vorjahr zu verteidigen“.

Hans Habermann (Fitness Easyfit Parsberg) freut sich bei seinem ersten Start in Beilngries vor allem „auf die Atmosphäre und tolle Unterstützung der Zuschauer“. Aus sportlicher Sicht, kann er das Radfahren kaum erwarten („Das ist meine Lieblingsdisziplin“). Ein 38er-Schnitt solle es schon sein, findet Habermann. Nach dem Wettkampf ist für ihn vor der Geselligkeit: „Wenn es mir danach gut geht, möchte ich mit den anderen Teilnehmern noch bei der Feier anstoßen.“

Olympische Distanz – Staffel: Ob‘s für das Podest reicht?

Das Beilngrieser Trio Karl Wachtfeitl (Jahrgang 1966), Anton Schneider (1953) und Manuel Schmidt (1980) hat sich bereits im vergangenen Jahr bestens bewährt. Gemeinsam lieferten die drei Athleten des FC Beilngries eine Top-Leistung ab und schafften den Sprung auf den Bronzeplatz in der Staffel über die Olympische Distanz. Auch am Samstag werden die drei Sportler wieder vollen Einsatz zeigen.

Den Anfang wird abermals Karl Wachtfeitl machen, wenn er sich für seine Kollegen in den Kanal schmeißen und 1,5 Kilometer so schnell wie möglich schwimmen wird. Eine Herausforderung, die nicht frei von Tücken ist, wie Wachtfeitl aus Erfahrung weiß. „Beim Start herrscht schon immer ein ziemliches Gerangel, da kann es schon mal passieren, dass man einen Fuß an den Kopf bekommt oder die Schwimmbrille verliert“.

Nicht zuletzt deshalb freut er sich am meisten darauf, „wenn ich wieder aus dem Wasser herauskomme und alles gut geklappt hat“. Im Anschluss wird er seine Kollegen Schneider (Radfahren) und Schmidt (Laufen) an der Strecke anfeuern. Ob es am Ende wieder für das Podest reichen wird? „Schauen wir mal...“

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