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Sport aus Neumarkt
Samstag, 18. November 2017 5

Motorsport

Berchinger Talent rast allen davon

Der Neunjährige Thomi Rackl sorgt im Kart mächtig für Furore.
von Franz Guttenberger

  • Ein guter Kartfahrer braucht auf jeden Fall eine Portion Mut und gute Reflexe. Ohne Training geht gar nix – das weiß Thomi Rackl. Foto: Guttenberger
  • Ein guter Kartfahrer braucht auf jeden Fall eine Portion Mut und gute Reflexe. Ohne Training geht gar nix – das weiß Thomi Rackl. Foto: Guttenberger

BERCHING.Thomi Rackl aus Berching gehört zu den besten Nachwuchs- Kart-Fahrern in Deutschland. Mit seinem kleinen Flitzer rast er mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 Stundenkilometern über die Kartbahnen Deutschlands, Italien oder Österreichs.

Als der neunjährige Thomi sich vor zwei Jahren bei einem Ausflug mit seinem Vater nach Wackersdorf in ein Kart setzte und einige Runden fahren durfte, da sagte er sich sofort: „Das ist es, das ist mein Hobby.“ Und so begann er mit dem Kartfahren.

Erfolge und Siege bei Rennen stellten sich schnell ein. Sein Vater Thomas unterstützte ihn dabei kräftig, ansonsten wäre diese Sportart natürlich auch nicht möglich. Seit zwei Jahren fährt er nun äußerst erfolgreich.

Bei Rennen in Wackersdorf, Ampfing, Cheb in Tschechien, Bozen in Südtirol oder Bopfingen in Baden-Württemberg fuhr er fast allen davon. Sein stärkster Konkurrent ist momentan Horst Felix Felberbayer aus Österreich.

Bei der Serie KTWB-Kart Trophy Weiß Blau (Bayerische Meisterschaft) liegt der junge Sportler des MSC Berching derzeit nach sechs von zwölf Läufen auf Platz drei. Der bisherige Erfolg ist umso größer zu bewerten, da er mit neun Jahren der jüngste Fahrer im Klassement ist. Seine Mitkonkurrenten um die ersten Plätze sind bereits zwölf oder 13 Jahre alt.

Thomi Rackl bleibt cool und locker bei den Rennen. Er steigert sich von Lauf zu Lauf und hat ein Ziel vor Auge – einmal Formel 1-Fahrer zu werden. Bis dahin allerdings ist es allerdings noch ein weiter Weg. Bei der DAI Trophy (Deutsche- Österreichische-Italienische Meisterschaft) ist er nach zehn von zwölf 12 Läufen aktuell Zweiter. Hier fährt er für den MSC und die Firma Eibner&Regnath.

Fit hält er sich zu Hause mit Mountainbike-Fahren und gezieltem Krafttraining – dazu gehören auch bis zu 100 Liegestützen im Stück. Aber auch Moto-Cross-Fahren und Seifenkistenrennen mag er. Alles was schnell ist, das ist sein Ding.

Thomi Rackl hat gute Reflexe, Kondition, ein gutes Auge und auch Mut zum Risiko. In Berching gab es schon einmal eine Kart-Bahn am heutigen Rewe-Standplatz in der Maria-Hilf-Straße. Hier fuhr Papa Thomas Rackl auch gerne Kart. Erfolgreich war Thomas Rackl allerdings als Gespann-Fahrer beim MSC Berching. Er wurde mit seinem Gefährten Thomas Hecker Bayerischer Meister beim Winterlingpokal.

Und wenn heute Vater Thomas mit seinem Sohn mal Kartfahren geht, dann ist er chancenlos gegen seinen Filius. „Der Thomi flitzt gerade so um die Kurven, da hast du keine Chance“, sagt der Vater. Und wenn es beim Rennen um die besten Plätze geht, da kann Mutter Annette nicht hinschauen. Das verkraften ihre Nerven nicht.

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