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Sport aus Neumarkt
Donnerstag, 19. Oktober 2017 19° 3

Bezirksliga Mfr. 2

Der FC Holzheim sinnt auf Revanche

Das Team von Vahan Yelegen will bei der U23 des SV Seligenporten die 1:6-Hinspiel-Klatsche vergessen machen.
Von Udo Weller und Michael Zeh

SVS-Stürmer Patrick Hobsch (re.) avancierte beim 6:1-Hinspiel mit vier Treffern zum Schreckgespenst der Holzheimer Abwehr. Archivfoto: Weller

SV Seligenporten U23 – FC Holzheim (Sonntag, 15 Uhr).

Nach dem 2:0-Auswärtserfolg bei den Sportfreunden Dinkelsbühl hat sich die nach der unzureichenden Vorbereitung etwas angespannte Lage für die U23 deutlich verbessert. Insbesondere die Art und Weise des Sieges machte Trainer Norbert Satzinger, der auch nächstes Jahr die Klosterer coachen wird, stolz: „Wir sind als ein echtes Team aufgetreten und haben in jeder Phase füreinander gekämpft.“

Eben dieser Zusammenhalt soll auch der entscheidende Trumpf im anstehenden Derby sein. „Holzheim ist nicht mehr mit der Mannschaft aus der Vorrunde zu vergleichen, als sie sehr viele Verletzte zu beklagen hatte. Sie werden obendrein mit mächtigen Revanchegelüsten bei uns auftreten“.

Dass der Stachel dieser 1:6-Klatsche noch immer spürbare Schmerzen bereitet, stellt FCH-Trainer Vahan Yelegen erst gar nicht in Abrede: „Ich bin optimistisch, dass wir es besser machen als letztes Mal. Wir müssen dem SVS die Stirn bieten.“ Die Chancen, dass sich dies auch auf dem Punktekonto positiv niederschlägt, sind so schlecht nicht, kann der FCH doch schon fünf Auswärtssiege vorweisen.

Auch den eher unerfreulichen Fakt, dass die Neumarkter nach der Spielabsage in Marienstein seit fast vier Monaten ohne Wettkampfpraxis sind, dreht Yelegen ins Positive: „Wir wollen endlich wieder angreifen und Punkte sammeln.“ Um dies in die Tat umzusetzen, steht ihm fast der komplette Kader zur Verfügung. Nur Torhüter Konstantinos Zios fehlt, für ihn steht Tobias Donauer zwischen den Pfosten. Beim SVS kann der an einem Muskelfaserriss laborierende Marco Wittmann nicht mitwirken. Unabhängig davon, wer den Verteidiger ersetzen soll, peilt Satzinger einen Sieg an, um „den Abstand zur Abstiegszone zu wahren.“

Henger SV – SV Mosbach (Sonntag, 15 Uhr).

Kampfstark und mit enormem Einsatzwillen ausgestattet, so präsentierte sich der Henger SV vor Wochenfrist beim 3:1-Heimerfolg über Ornbau. Am Sonntag empfängt der Aufsteiger mit dem SV Mosbach eine vor allem auswärts starke Mannschaft.

„Ich schätze Mosbach stärker ein als Ornbau. Sie haben mit Matthias Ballbach einen Bayernliga-erfahrenen Akteur in ihren Reihen. Es wird mitentscheidend sein, ob er spielen wird. Auf alle Fälle wird es wieder ein schweres Stück Arbeit für uns. Der Sieg letzte Woche hat der Elf jedenfalls richtig Auftrieb gegeben“, berichtet Hengs Trainer Karl-Heinz Wagner.

TV Büchenbach – SV Pölling (Sonntag, 16 Uhr).

Beim 4:0-Sieg gegen den TV Büchenbach in der Vorrunde lieferte der SV Pölling eines seiner besten Saisonspiele ab. Vor eigenem Publikum musste der TV aber erst eine Niederlage quittieren und gehört in dieser Kategorie zur Spitzenklasse der Liga.

Pöllings Übungsleiter Thomas Brunner reist mit seiner Truppe dennoch zuversichtlich nach Franken: „Im Grunde hat Büchenbach fast die gleiche Mannschaft zur Verfügung wie vor der Winterpause. Die Elf spielt zweikampfbetont, dennoch sollte für uns etwas drin sein“, sagt der erfahrene Coach. Angreifer Philipp Kunze steht wieder zur Verfügung, dafür fehlt Mittelfeld-Abräumer Markus Knipfer verletzungsbedingt.

BSC Woffenbach – FSV Bad Windsheim (Sonntag, 15 Uhr).

Spätestens nach der ernüchternden 0:3-Niederlage in Greding bei noch elf zu absolvierenden Begegnungen ist es für den BSC Woffenbach fünf Minuten vor zwölf im Kampf um den Klassenerhalt. Den letzten „Dreier“ verbuchten die Kicker aus der Au am 15. Oktober des vorigen Jahres in Dittenheim. Allerhöchste Zeit also für die Woffenbacher, den Schalter umzulegen.

Gegner Bad Windsheim gehört als Tabellenzwölfter mit 23 Punkten ebenfalls zu den abstiegsbedrohten Vereinen. „Wir haben aus der Niederlage die richtigen Schlüsse zu ziehen. Unser nächster Gegner Bad Windsheim ist ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf. Wir können sie schlagen, müssen es aber komplett anders angehen“, gibt BSC-Übungsleiter Norbert Frey seiner Truppe mit auf den Weg.

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