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Sport aus Neumarkt
Dienstag, 17. Oktober 2017 22° 1

Darts

Phoenixe bewiesen eine ruhige Hand

Die Neumarkter waren bei der Bayerischen Jugendmeisterschaft und beim vierten Ranglistenturnier der Saison erfolgreich.

BDV-Jugendwart Hans-Jürgen Haslauer mit den besten Juniorinnen Diana Zimmermann (v.r.), Christina Schuler und Denise SchulerFotos: Zimmermann

Neumarkt.In Wörth an der Isar fanden die Bayerische Jugendmeisterschaft sowie das vierte Ranglistenturnier dieser Saison statt. Mit dritten Plätzen bei den Schülern und Juniorinnen sowie vier fünften Plätzen in den verschiedenen Wettbewerben konnten die Darter des DSV Phoenix recht zufrieden sein.

Bei den Juniorinnen qualifizierte sich Diana Zimmermann durch ein klares 3:0 über Lea Heistracher für das Halbfinale. Dort traf sie auf die beste deutsche Juniorin, Vizeweltmeisterin Christina Schuler. Wie erwartet erwies sie sich als eine Nummer zu groß für Diana Zimmermann, die sich aber bei der 1:3-Niederlage gut verkaufte und in der Endabrechnung den dritten Platz belegte.

Für Stefan Kosak war im Viertelfinale des Schülerturniers für Spieler unter 13 Jahren Endstation. Elias Lehmeier spielte sich in die Runde der letzten vier. Im Spiel gegen David Nachreiner zeigte er aber dann zu viel Respekt vor dem Jugend-Europameister im E-Dart und fand nie zu seinem Spiel. Eine klare 0:3-Niederlage war deshalb die logische Folge.

Negative Überraschungen

Mit vier Spielern ging die Phoenix-Jugend in die stark besetzte Juniorenmeisterschaft. Überraschend mussten Raymon Köster und Philipp Dischner bereits in der Gruppenphase die Segel streichen. Oliver Ehrnsperger und Patrick Troppmann überstanden ihre Gruppen unbeschadet und konnten sich jeweils auch in ihren Achtelfinal-Begegnungen durchsetzen. Die Viertelfinalspiele waren dann eine ganz enge Kiste.

Letztlich fanden aber Oliver Ehrnsperger in David Eckl und Patrick Troppmann im Ranglistenzweiten Dominik Grüllich ihre Meister und mussten sich jeweils mit Platz fünf begnügen. Licht und Schatten wechselten sich bei Sara Laube im Damenturnier ab. Mit Ach und Krach konnte sie sich bis in die Runde der letzten acht Teilnehmer durchspielen. Im Match gegen Jutta Wagner-Seifarth machte aber dann ihr Kopf in den entscheidenden Momenten nicht mit und sie unterlag mit 1:3.

Bei den Herren gewann Kevin Troppmann klar seine Gruppe, und auch Eren Kilic war in der ersten KO-Runde keine Hürde für ihn. Im Achtelfinale wartete dann Thomas Schüsterl auf ihn, der kurz zuvor Nico Schlund aus dem Turnier geworfen hatte. Troppmann spielte souverän von vorne weg und ließ Schüsterl letztlich keine Chance.

Die Neuauflage des Endspiels

In der Runde der letzten acht Spieler kam es zur Neuauflage der Endspiele der vergangenen beiden Ranglistenturniere. Ricardo Pietreczko, Erster der deutschen Rangliste, hatte in den Runden zuvor Schwächen bei den Doppeln gezeigt, und Troppmann konnte sich gute Chancen ausrechnen. Pietreczko war aber hellwach und behielt in diesem Vergleich die Oberhand.

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