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Sport aus Neumarkt
Mittwoch, 22. November 2017 10° 3

Verbandspokal

Schwacher SVS erfüllt die Pflichtaufgabe

Seligenportens Regionalliga-Kicker zeigen beim Landesligateam aus Memmelsdorf eine dürftige Leistung – gewinnen aber 2:0.
Von Udo Weller und Thorsten Drenkard

Der SV Seligenporten (rot) gewann sein Pokalspiel in Memmelsdorf und zieht in die nächste Runde ein. Foto: Weller

Seligenporten. Memmelsdorf/Seligenporten. Seit Wochen sind sie beim SV Seligenporten schwer damit beschäftigt, die logistische Mammut-Aufgabe des Regionalliga-Heimspiels gegen den TSV 1860 München zu stemmen. Die bereits ausverkaufte Partie ist aktuell das Gesprächsthema rund um das Klosterdorf.

Doch vor dem medienwirksamen Spektakel gegen die traditionsreichen „Löwen“ stand für den SVS am Mittwochabend zunächst das schnöde Zweitrundenspiel im Verbandspokal beim Landesligisten SV Memmelsdorf auf dem Plan.

Wer befürchtet hatte, die Gedanken der Kloster-Kicker könnten bereits bei der Partie gegen 1860 München sein, der sah sich – vor allem in der spielerisch deprimierenden ersten Hälfte – in seiner Skepsis bestätigt.

Eine schlechte Darbietung

Die Mannschaft von Coach Roger Prinzen bot in den ersten 45 Spielminuten eine erschreckend schwache Leistung. Das Spiel der Gäste war behäbig, fehlerhaft und von Nervosität geprägt. So war zunächst kein Klassenunterschied zwischen beiden Teams zu erkennen, die Spielanteile waren nahezu ausgeglichen – ebenso wie die Anzahl der gefährlichen Torchancen: Diese lag bei null.

Passend zum grottigen Kick die Entstehung des überraschenden Führungstreffers der Gäste in der 23. Spielminute: Ein hoher Ball aus dem Mittelfeld, der für SVS-Stürmer Raffael Kobrowski deutlich zu lang geriet, landete im Strafraum bei Memmelsdorfs Keeper Florian Dörnbrack.

Beim Versuch, das Spielgerät zu treffen, schlug der Torwart ein kapitales Luftloch und bescherte dem durchgelaufenen Klosterer Kobrowski ein ebenso unverhofftes wie glückliches Torgeschenk. Die einzige ansatzweise gefährliche Situation der Hausherren bekamen die wenigen Zuschauer in der 39. Minute zu sehen, als Christopher Sowinski einen Kopfball deutlich über die Latte setzte.

Zunächst keine Besserung

Auch in den ersten 15 Minuten nach der Halbzeitpause war zunächst keine spielerische Besserung der Partie in Sicht. Für die erste gefährlichere Szene sorgten die Gastgeber, als Philipp Hörnes über rechts nach vorne stürmte, um den mitgelaufenen Fabian Baumüller zu bedienen. Doch der aufmerksame Stanislaus Herzel nahm dem Memmelsdorfer den Ball im Strafraum vom Fuß (61.). Im direkten Gegenzug setzte sich Katidis gegen drei Kontrahenten durch, aber sein Schuss aus 20 Metern geriet viel zu harmlos.

Ab der 70. Minute wurde das (Trauer)-Spiel insgesamt besser – zum einen, weil von den Hausherren offensiver geführt, zum anderen zeigte sich der SVS nun kombinationssicherer.

Informationen zum Punktspiel gegen 1860 München im Block:

Das „Löwen“-Spiel

  • Ausverkauft:

    Die Partie zwischen dem SV Seligenporten und dem TSV 1860 München am Samstag um 16 Uhr ist ausverkauft. Die im vorliegenden Sicherheitskonzept vorgegebene Kapazitätsgrenze ist erreicht.

  • Tageskasse:

    Am Spieltag selbst wird es keine Tageskasse mehr geben. Eine Anreise ohne Eintrittskarten ist zwecklos.

  • Parkplätze:

    Die sonst üblichen Parkplätze auf dem Sportgelände des SV Seligenporten stehen am Samstag nicht zur Verfügung. Die Parkplätze für Privat-Pkw befinden sich in etwa der Ortsmitte beim Feuerwehrhaus. Die Zufahrt ist beschildert; Mitglieder der Feuerwehr Seligenporten übernehmen die Parkeinweisung. Motorräder, Roller und Fahrräder können ausschließlich auf dem Parkplatz des „alten SVS-Geländes“ an der Hauptstraße abgestellt werden.

  • Anreise:

    Wegen der Parkplatzsituation und der umfangreichen Kontrollen wird allen Karteninhabern geraten, möglichst rechtzeitig am Stadion zu sein. Das Spiel wird auch bei einem verzögerten Einlass pünktlich angepfiffen.

  • Gepäck:

    Taschen und Rucksäcke, größer als DIN A4, dürfen die Sicherheitskräfte nicht zulassen. Ebenso ist das Mitführen von Glasbehältnissen, von PCB-Flaschen oder sonstigen Trinkflaschen, die auch als „Wurfgeschosse“ Verwendung finden könnten, nicht zulässig. Es gibt keine Aufbewahrungsstätte, insofern müssen größere Gengenstände und/oder Flaschen zum Auto oder Bus zurückgebracht beziehungsweise Trinkflaschen vor Betreten ausgetrunken werden.

Aus einer der wenigen Ballstafetten entsprang das 2:0 der Klosterer: Der eingewechselte Lino D‘Adamo bekam auf der rechten Seite die Kugel, spielte diese über die gesamte Spielfeldbreite hinüber zum ebenfalls ins Spiel gebrachten Marco Weber, der Übersicht bewies und den zentral stehenden Katidis bediente, der aus 20 Metern halblinker Position zur Entscheidung abschloss.

Memmelsdorf verzeichnete zwar noch durch Hörnes einen Lattentreffer (85.), aber der Sieg des SVS sollte nicht mehr in Gefahr geraten.

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