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Sport aus Neumarkt
Montag, 22. Januar 2018 11

Schwimmen

Urschel ist weiter auf Rekordejagd

Die 14-Jährige Parsbergerin schwamm gegen internationale Konkurrenz. Dabei brach sie einen 35 Jahre alten Rekord.
von Günter Treiber

Alicia Urschel in der Konzentrationsphase vor dem Start Foto: Urschel

Parsberg.Die Vorzeige-Schwimmerin des TV Parsberg, Alicia Urschel, zieht weiter erfolgreich ihre Bahnen auch auf nationaler und internationaler Ebene. So nahm die 14-Jährige jüngst am mit nationalen und internationalen Spitzenschwimmern besetzten Otto-Fahr-Gedächtnisschwimmen in Sindelfingen teil. Wenig später war sie Mitglied des Jugend-Bayernkaders, der bei einem Jugend-Länderkampf im österreichischen Klagenfurt startete.

„Dass Alicia für den Bayernkader ausgesucht worden ist, ist für uns und sie natürlich etwas sehr Besonderes“ sagte die TVP-Abteilungsleiterin Dr. Ines Schmid unserer Zeitung. Und es war auch etwas ganz Besonderes, was die junge Schwimmerin geleistet hat. Bei beiden Veranstaltungen schraubte sie weiter an ihren persönlichen Bestleistungen.

In Sindelfingen ging es für die Freistilspezialistin Urschel zu Beginn über die 100-Meter-Schmetterling. Nach 1:13,26 Minuten schlug sie an und brach damit einen Vereinsrekord, der seit 1982 Bestand hatte. Mit dieser Zeit wurde die Parsbergerin Dritte in Sindelfingen. Das sei leider auch schon das Beste an diesem Wochenende gewesen, bedauerte die junge Schwimmerin. Denn bei den weiteren Rennen blieben die geschwommenen Zeiten hinter den Erwartungen zurück, auch wenn, wie geplant, das Finale über 100 Freistil erreicht wurde. „Ich lag gut im Lauf. Ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe“, sagte Urschel.

Trotzdem holte sie sich in der Jahrgangswertung die Bronzemedaille. Im Finale über 100-Meter-Freistil wurde sie mit 1:02,98 Fünfte. Ihre eigene Bestzeit auf dieser Strecke ist 1:00,88. Auch über 50-Meter-Schmetterling stand sie mit 0:31,50 auf dem Bronzeplatz. Doch das war es an diesem Wochenende auch schon mit den Podestplätzen. Ihre Trainerin Jill Becker tröstete Urschel aber und erinnerte daran, dass sie den Wettkampf aus dem Training heraus geschwommen habe.

Wesentlich besser lief es für Urschel in Klagenfurt. Allein vier neue Vereinsrekorde für die Langbahn kamen dort dazu. Bei den fünf Starts (Freistil über die 50, 100, 200 und 400 Meter sowie Schmetterling über 200 Meter) schwamm sie vier neue Vereinsrekorde. Über 200-Meter-Freistil standen am Ende 2:12,74 Minuten als Vereinsrekord und damit sogar eine schnellere Zeit als bei den Männern. Über 400-Meter-Freistil drückte sie ihren kürzlich geschwommenen Rekord nochmals um vier Sekunden auf 4:45,86 Minuten. Über 50-Meter-Freistil standen 0:28,24 Sekunden und über 100-Meter-Freistil 1:00,80 Minuten (neuer Vereinsrekord) an der Anzeigetafel.

Nach den vier neuen Vereinsrekorden steht Alicia jetzt vor einem nicht alltäglichen Jubiläum: Nach inzwischen 98 geschwommenen Vereinsrekorden nähert sie sich dem 100.

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