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Sport aus Neumarkt
Mittwoch, 13. Dezember 2017 3

Tischtennis

Merkle-Wudi krönt Comeback

Die Berchinger Trainerin holte bei den Bayerischen Meisterschaften in Nittenau den Sieg im Einzel und im Mixed.

Die Bayerischen Meisterschaften verliefen für Evelyn Merkle-Wudi (im roten Trikot) ganz nach Plan. Foto: Wudi

Berching.Am Wochenende fanden die Bayerischen Tischtennis-Meisterschaften in Nittenau statt. Berchings Trainerin Evelyn Merkle-Wudi hatte sich nach fast zwei Jahren mit Ellbogen- und Schulterproblemen sowie mehrfachen Überlegungen, den Schläger an den Nagel zu hängen, erstmals wieder dafür qualifiziert und startete Samstagvormittag in Nittenau gesetzt auf Position eins in einer Vierergruppe.

Gegen Rösl aus Barbing tat sich Merkle-Wudi schwer. 3:1 siegte die Berchingerin am Ende. Ebenso ging auch das zweite Spiel gegen die Gruppenzweite Canlas aus Neuendettelsau aus – 3:1 für Berchings Trainerin. Das letzte Gruppenspiel gegen Schneider aus Ingolstadt-Usernherrn entschied darüber, wer als Gruppenerste in den zweiten Tag gehen sollte. Merkle-Wudi war nun endlich im Turnier angekommen und siegte 3:0 gegen Schneider, die nun als Gruppenzweite in die Hauptrunde einzog. Merkle-Wudi hatte also für den zweiten Tag gegen eine Gruppenzweite zu spielen. Im Mixed an der Seite von Hans Nickl aus Ettmannsdorf lief es runder – das letzte Spiel des Tages beendeten die beiden gegen 18 Uhr in drei überzeugenden Sätzen und zogen ins Viertelfinale am Sonntagmorgen ein.

Der zweite Turniertag begann mit dem Mixed gegen Haake/Rösl, wobei die beiden im ersten Satz 14:12 gewannen und ebenso 12:14 den zweiten verloren. Dann hatten Merkle-Wudi/Nickl die Sache im Griff und zogen mit 11:7 und 11:6 ins Halbfinale ein gegen Bauer/Hamann. Auch hier verlief die Partie ziemlich einseitig. Die Oberpfälzer zogen mit 3:0 ins Endspiel ein.

Wie es für Merkle-Wudi im Doppel lief, erfahren Sie hier:

Schnelles Aus im Doppelwettbewerb

  • Ausgangslage:

    Mit Kollegin Susanne Kapol aus Wackersdorf trat Evelyn Merkle-Wudi gegen die Thanhausener Kombination Brüller/Dremel an. Man merkte, dass die beiden Gegnerinnen vom gleichen Verein weitaus besser harmonierten, wie das Doppel aus der Oberpfalz.

  • Fehlstart:

    Schnell lag Merkle-Wudi mit ihrer Doppelpartnerin Kapol 0:2 Sätze zurück. Die beiden rissen sich aber dann zusammen und glichen auf 2:2 Sätze aus. Im 5. Satz legten die beiden einen klassischen Fehlstart hin und konnten den Rückstand bis zum Ende nicht mehr aufholen.

Die Auslosung im Einzel bescherte am Sonntagmorgen Merkle-Wudi ihre Doppelpartnerin Kapol als Gegnerin. Taktisch clever hielt sie die Angriffsspielerin in Schach und zog mit 3:1 in die Runde der letzten vier ein. Hier trat Merkle-Wudi gegen Sampakidou aus Milbertshofen an. Sie spielte sich auch hier taktisch klug und zog mit 3:1 sicher auch im Einzel ins Endspiel gegen Sarah Vestner vom TTC Sand ein.

Vor dem Einzel-Endspiel trat die Paarung Merkle-Wudi/Nickl gegen Kesselring/Brüller an, die sich über einen 5-Satz-Sieg ins Endspiel gekämpft hatten. Die Berchinger/Ettmannsdorfer Kombination vergab zwar den ersten Satz mit 9:11, hatte mit 11:5, 11:4 und 11:3 dann aber mit einem tollen Endspurt souverän den Mixed-Titel in der Tasche.

Im Einzel-Endspiel spielte Merkle-Wudi im ersten Satz hochkonzentriert, gewann mit 11:5, lies im 2. Satz die Zügel schleifen, lag 8:10 zurück und siegte 12:10 . Im 3. Satz legte die Berchingerin einen Blitzstart hin mit 5:1 und machte schon zu Beginn alles klar. Mit 3:0 holte sich Merkle-Wudi nach sieben Jahren zum zweiten Mal die Bayerische Meisterschaft der Damen B im Tischtennis und ihren zweiten Titel.

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