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Sport aus Neumarkt
Dienstag, 24. Oktober 2017 13° 14

Motorsport

Zwei Sekunden fehlten zum Rekord

Der 170-PS-starke „Silberpfeil“ war dennoch eine Attraktion beim 37. NAVC-Automobil-Slalom in Berg. Der Regen beeinträchtigte manche Klassen.

Starter Werner Lang schickt den Strecken-Rekordhalter und sonntäglichen Tagessieger Tivadar Menyhart mit seinem 170-PS-starken Gefährt auf die 1000 Meter lange Slalomstrecke. Foto: Stepper

Berg.Der sagenhafte Streckenrekord aus dem Jahr 2012 von Tivadar Menyhardt auf seinem 170-PS-starken „Silberpfeil“ in der Klasse 13 der Eigenbaufahrzeuge konnte auch heuer trotz guter Leistung nicht unterboten werden. Der für den AvD Weiden startende Rekordhalter wurde am Sonntag zwar Tagesbester in 41,82 Sekunden, war aber heuer über zwei Sekunden langsamer beim „Ritt um die Pylonen“ als bei seinem Rekord.

Trotz eines heftigen Regenschauers in den Vormittagsstunden trocknete die 1000 Meter lange Slalom-Strecke auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Berg und Hausheim schnell wieder ab, was den Startern der Klassen in der Gruppe zwei zu Gute kam.

Bevor der 37. NAVC-Automobil-Slalom, den der Motorsportclub Berg wieder ausrichtete, begann, mussten im Fahrerlager beim alten Ludwigskanal die besten Reifen aufgezogen werden. Ab 9 Uhr schickte Werner Lang die 77 Starter – darunter waren auch einige Slalom-Amazonen – auf die Strecke.

Zunächst konnten die PS-Damen und die Pylonen-Fahrer den Kurs beim Trainingslauf der 14 Klassen, die wiederum aufgeteilt waren in drei Gruppen, beschnuppern.

Zurückhaltung wegen des vorübergehend nassen Straßenbelages herrschte bei den Teilnehmern in der Gruppe eins. Alle wollten zwar eine schnelle Zeit fahren, das Auto aber trotzdem heil wieder mit nach Hause nehmen. Dieses Vorhaben glückte nicht allen Fahrern.

So rutschten drei routinierte Slalomfahrer nach anfänglicher rasanter Fahrt in der Nähe der Hausheimer Kehre in den Straßengraben oder landeten in der danebenliegenden Wiese. Glücklicherweise blieben die PS-Piloten unverletzt. Kleinere Sachschäden, zum Beispiel am Fahrgestell der Autos, waren aber dennoch zu verzeichnen.

Nicht nur die auswärtigen Slalom-Asse zeigten vor den Augen des DAM-Sportkommissars Johann Ott aus Neumarkt in der Schwarzachtal-Gemeinde beim bestens organisierten Motorsport-Event ihr fahrerisches Können, sondern auch Teilnehmer vom benachbarten Racing-Hasen-Team Rohrenstadt und den Neumarkter Motorsportfreunden.

In der Klasse acht siegte Stefan Kratzer aus Berg in 49,48 Sekunden, der für die „Rohrenstädter Hasen“ startete, auf seinem VW Polo mit einem hauchdünnen Vorsprung von einer hundertstel Sekunde vor seinem Sportsfreund Christian Frömmel (NMF Neumarkt).

Pech hatte der Drittplatzierte, der 65-jährige Reinhold Link aus Stöckelsberg, der seit Bestehen des Vereins für den RHT Rohrenstadt startet, in seinem zweiten Wertungslauf. Auf den letzten Metern – das Ziel und den Klassensieg bereits vor den Augen – warf er mit seinem NSU „Prinz“ eine Pylone um und bekam zu seiner Bestzeit von 48,51 Sekunden noch fünf Sekunden Strafzeit aufgebrummt.

Die Nachwuchsfahrer-Wertung gewann Enrico Schnelle vom Rennsport-Team Mittelfranken auf einem VW Polo GTI vor Michael König (MSC Jura) und Dominik Semlinger (MSC Bechhofen). Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung, die zum Schluss der motorsportlichen Veranstaltung durchgeführt wurde, gewann Florian Henninger vom ASC Ansbach. Lokalmatador Christian Hollweck wurde Siebter unter 17 Startern.

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