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Sport aus Regensburg
Montag, 11. Dezember 2017 4

Schützen

Erste Bundesligapunkte für Luckenpaint

Aufatmen bei Luckenpaint: Der Zweitliga-Aufsteiger gewinnt gegen Zaitzkofen. Und fast wäre sogar noch mehr möglich gewesen.
Von Josef Eder, MZ

Maria Weitzer macht es gegen Titting spannend. Foto: Eder

Luckenpaint. Es ist vollbracht. G’mütlichkeit Luckenpaint hat seine ersten Bundesliga-Zähler eingefahren. Der Zweitliga-Aufsteiger bezwang Zaitzkofen mit 3:2 in der Einzelwertung bei 1934:1928 Ringen. Die Erleichterung der Luckenpainter Schützinnen war mehr als spürbar. „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist nach den ersten beiden Punkten sehr gut“, berichtet Mannschaftsführerin Maria Weitzenbeck. Obwohl es sogar einen Grund gegeben hätte, sich zu ärgern – denn fast wären es vier Punkte geworden.

Wettkampf auf Augenhöhe

Der Wettkampf fand im oberbayerischen Titting (Landkreis Eichstätt) statt. Luckenpaints C-Kaderschützin Maria Weitzenbeck startete an Position eins und bezwang Sandra Reimann (393:392). Auch Marion Dummer an Position drei gegen Thomas Dietz (390:387) und Sybille Neumeyer an Position fünf gegen Tamas Haner (386:385) gewannen ihre Begegnungen. Maria Weitzer hingegen gab an Christoph Bogner-Weiß ab (384:387) und Ersatzschützin Katrin Bindorfer (384:387) musste sich Thomas Pelkofer geschlagen geben.

Pech hatten die Schützinnen im zweiten Duell des Tages beim Aufeinandertreffen mit den Tittinger Gastgebern, auch wenn der Wettkampf mit 1948:1949 Ringen ein Wettkampf auf Augenhöhe war, verlor Luckenpaint mit 2:3.

Weitzenbeck und ihre Gegnerin Marlene Pribitzer boten einen Wettkampf auf Weltklasseniveau (398:397). Marion Dummer zog nach und gewann gegen Rebecca Urban (390:384). Allerdings musste sowohl Sybille Neumeyer gegen Ferdinand Rudingsdorfer (387:389) zurückstecken, wie auch Christina Dörrich gegen Tina Brückmann (384:390). Maria Weitzer musste gegen Rebecca Schnaidt bei 389:389 ins Stechen. Beide boten einen spannenden Wettkampf: Weitzer schoss ein starke Neun, Schnaidt allerdings eine Zehn, so dass der Punkt doch in Oberbayern blieb. „Natürlich sind wir enttäuscht, dass ein Stechen die nächsten beiden Punkte kostete. Aber abgerechnet wird am Ende“, sagte Weitzenbeck. Unisono hoffen die Schützinnen auf eines: „Wenn wir jetzt Pech haben, wird uns vielleicht am Ende der Saison das Glück hold sein.“

Angst nein, Respekt ja

Luckenpaint scheint jedenfalls in der Liga angekommen zu sein. Mag vielleicht auf Außenstehende zu Beginn der Saison der Eindruck entstanden sein, dass die Luckenpaintnerinnen möglicherweise noch etwas Angst vor der Liga hatten, verneinen Weitzenbeck und ihre Mitstreiterinnen diesen Gedanken entschieden. „Vielleicht haben wir ab und zu noch ein bisschen zu viel Respekt vor den Cracks, vor Schützen, die bereits jahrelange Erfahrungen in der Bundesliga haben. Aber Angst oder fehlendes Selbstvertrauen? Nein!“, sagt Weitzenbeck. Die Statistik gibt ihr Recht. Bisher lieferte der Oberpfälzer Zweitligist oft knappe Entscheidungen. Und neun wichtige Einzelwertungen wurden bereits geholt, die am Ende bei Punktgleichheit über Verbleib oder Abstieg mitentscheiden.

Am 26. November geht es weiter für G’mütlichkeit Luckenpaint. Dann kommt es zum Wettkampf mit Andreas Hofer Sassanfahrt in Buch am Buchrain (Lkr. Erding). Am 10. Dezember in Kastl sind Kastl und Plattling die Gegner. Dort könnte es zum Aufeinandertreffen mit guten Bekannten kommen, denn Andrea Hartl und Monika Dummer, zwei Schützinnen aus dem Landkreis, starten für Post Plattling. Am letzten Wettkampftag, den 14. Januar, geht nochmals nach Buch am Buchrain, dann sind die Luckenpainter gegen die Gastgeber und Großaitingen gefordert.

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