mz_logo

Sport aus Regensburg
Dienstag, 26. September 2017 21° 1

Landesliga

Kareth mischt weiter ganz oben mit

Der TSV Kareth-Lappersdorf siegt auch gegen den FC Tegernheim. Maxi Röhrl ist mit seinen Toren wieder einmal der Matchwinner.
Von Florian Würthele, MZ

In einem spannenden Derby gewinnen am Ende die Karether (links). Foto: Brüssel

Kareth-Lappersdorf.Der TSV Kareth-Lappersdorf punktet in der Landesliga Mitte weiter fleißig. Am Samstagnachmittag gelang der Mannschaft von Sepp Schuderer vor heimischem Publikum ein 2:0 (0:0)-Derbysieg gegen den FC Tegernheim. Die rund 300 Zuschauer sahen eine lange Zeit offene Begegnung, die der Gastgeber mit zwei späten Toren für sich entscheiden konnte.

Eine dieser Geschichten, die diese noch junge Landesliga-Saison schreibt, trägt den Namen Maxi Röhrl. Der junge Offensivmann der Karether schoss seine Farben nun schon zum dritten Mal per spätem Tor zum Sieg. Diesmal traf er sogar doppelt: In der 86. und der 90. Minute vollendete Röhrl zwei Konter in seiner unnachahmlichen Art zum 2:0-Heimsieg.

„Als Tegernheim den Sieg wollte, wollte Röhrl. Und die Dinger, die er macht, sind dann natürlich schon Extraklasse“, lobte Trainer Sepp Schuderer seinen Schützling nach der Partie. Schuderer sprach aufgrund der Mehrzahl an Torchancen von einem „alles in allem verdienten“ Sieg seines Teams, auch wenn man gegen einen starken Gegner lange gebraucht habe, um sich Chancen herauszuspielen.

Sein Gegenüber Peter Dobler war dagegen einigermaßen bedient. Aus seiner Sicht sei ein Punkt auf jeden Fall drin und auch verdient gewesen: „Leider Gottes sind wir beim Tor dann ausgekontert worden und so verliert man ein Spiel, das man nicht verlieren hätte müssen“.

Köppel in der Startelf

Bevor Kareths „Last-Minute-Röhrl“ zustach, hatten sich die Gastgeber, bei dem Youngster Korbinian Köppel etwas überraschend in die Anfangself gerutscht war, schwergetan. Die Aufsteiger aus Tegernheim wollten kompakt stehen und dies gelang über weite Strecken auch. Gute Chancen blieben auf beiden Seiten zunächst aus. Kareth erspielte sich im Mittelfeld leichte Vorteile, ohne diese in Zählbares ummünzen zu können. Die beste Chance der ersten Hälfte hatte dann Tegernheims Stefan Meyer. Er luchste den Ball nach einem Konter von Brunnbauer ab, sein abgefälschter Schuss landete über dem Tor (41.).

Auch die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn gehörte dem FC. Langs Volleyabnahme aus 15 Metern strich hauchzart drüber (53.). Nun war die Heimelf am Zug. Erst vergab Röhrl die Riesenchance, als er Ebners Hereingabe wenige Meter vor dem Tor nicht zu verwerten wusste (56.), dann rannte Fehr allein auf das gegnerische Tor zu, zielte aber zu hoch (60.).

Es blieb ein nicht unbedingt hochklassiges, aber stets interessantes und fair geführtes Derby. Beide Trainer wechselten in der Folge doppelt. Das Spiel wurde immer spannender. Keine der beiden Mannschaften wollte sich mit dem Unentschieden zufrieden geben. Doch weder Röhler (62.) oder Kirner (65.) auf Karether noch Isufi (81./85.) auf Tegernheimer Seite wollte das Tor gelingen.

Und so war es – wieder einmal – an Maximilian Röhrl, das Spiel zu entscheiden. Gerade, als die Gäste am Drücker waren, fingen sie sich nach einem eigenen Eckball einen Konter. Diesen schloss der völlig alleingelassene Röhrl ins lange Toreck ab (86.). Tegernheim warf nun alles nach vorne, Kareth konterte erneut und wiederum Röhrl besorgte die endgültige Entscheidung (90.).

Bereits 16 Punkte gesammelt

Während Aufsteiger Tegernheim damit in der Tabelle unten feststeckt, hat die junge Karether Mannschaft nun schon 16 Punkte auf dem Konto. Die Bäume in den Himmel wachsen lassen werde man nach dem klasse Saisonstart aber nicht, sagt der Trainer. „Wir sind gut gestartet, das wollen wir ausbauen. Eine erste Resonanz kann man aber erst nach 14, 15 Spielen ziehen“, betont Schuderer.

Die nächsten Spiele

Nach drei Niederlagen in Serie gilt es für den FC Tegernheim, in den kommenden Wochen kräftig zu punkten. Nun warten allerdings schwere Kaliber auf die Dobler-Mannschaft.

Am kommenden Samstag ist man beim TSV Waldkirchen zugegen, es folgen Cham, SSV Jahn II und Fortuna Regensburg. Gegen die drei Letztgenannten muss auch der TSV Kareth-Lappersdorf ran. Er reist am Freitag nach Cham, ehe der Jahn und die Fortuna warten.

Weitere Meldungen aus dem Sport finden Sie hier.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Anmelden

Hinweis: Bitte schützen Sie Ihr Konto auf öffentlichen Geräten, indem Sie sich nach der Nutzung im Profil-Bereich abmelden.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht