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Sport aus Regensburg
Montag, 23. Oktober 2017 4

Heimspiel

Magere Punkte bringen Kareth kaum weiter

Der TSV Kareth empfängt Etzenricht. Der Gast steht nach fünf Niederlagen unter Druck. Für Kareth ist die Tabelle trügerisch.
von Michael Sperger, MZ

Maximilian Röhrl ist mit sieben Treffern bester TSV-Torjäger. Foto: Brüssel

Kareth-Lappersdorf.„Die Tabelle lügt nicht“, pflegen Fußball-Experten nur zu gerne zu sagen. Beim Landesligisten TSV Kareth-Lappersdorf zeigt die Tabelle vor dem Heimspiel gegen den SV Etzenricht am Freitag um 19 Uhr einen beachtlichen fünften Rang. Der Gegner aus der Nähe von Weiden rangiert sieben Plätze dahinter auf Platz zwölf. „Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen“, warnt TSV-Coach Sepp Schuderer. Denn nur drei magere Punkte trennen die beiden Teams. „Mit einer Niederlage wären wir schon wieder punktgleich“, weiß auch der 60-Jährige.

Zuletzt ließ seine Mannschaft mit Achtungserfolgen bei den Spitzenteams die Liga aufhorchen. So bissen sich sowohl Tabellenführer Waldkirchen (0:0) als auch der Tabellenzweite, der SV Fortuna (1:1), bei den Duellen mit den jungen Karethern die Zähne aus. „Doch mit solchen Pünktchen schaffen wir auch nicht viel Distanz zum Tabellenkeller“, sagt Schuderer und prognostiziert: „Gegen Etzenricht erwartet uns sowieso ein ganz anderes Spiel.“ Denn gegen die Favoriten waren seine Jungs nicht unbedingt in der Rolle der spielbestimmenden Mannschaft, beim heutigen Heimspiel dürfte sich das jedoch ändern.

Etzenricht unter Druck

Nach einem furiosen Saisonstart mit fünf Siegen aus den ersten sechs Spielen verlor die Mannschaft von Trainer Michael Rösch völlig den Faden. Für Etzenricht setzte es in den vergangenen Wochen fünf Niederlagen in Folge. „Sie stehen mehr unter Druck als wir. Das schafft eine gefährliche Ausgangslage“, sagt Schuderer.

Nach zuletzt 16 Gegentoren in fünf Spielen dürfte Etzenricht das Hauptaugenmerk auf die Defensivarbeit legen. Schuderer warnt vor der kopfballstarken Offensive der Gäste besonders bei Ecken und Freistößen. Besonders Stürmer Martin Pasienka sollen seine Spieler im Auge behalten. Der 24-Jährige war vergangene Saison mit 20 Treffern Etzenrichts Torjäger Nummer eins.

Schuderer bleibt zuversichtlich

„Die Erwartungen wurden in den ersten elf Spielen übertroffen und auch die Einstellung der Spieler stimmt“, lobt der Trainer. Speziell im Training sei das Arbeitspensum der Akteure beachtlich. „Das liegt daran, dass vom Torwart bis zum Stürmer immer Alternativen für die Startelf da sind“, sagt Schuderer. Dieser Faktor wird auch durch die nicht unerhebliche Liste der Ausfälle nicht geschmälert. Zu den bisherigen Verletzten und aus Arbeitsgründen verhinderten Spielern kam diese Woche noch Stürmer Siegfried Ludwig. Der 26-Jährige klagt über muskuläre Probleme und fällt wie schon in der Endphase der vergangenen Spielzeit aus. Doch der Trainer bleibt zuversichtlich. Denn auf Kareths Höhen wächst mit den vielen Jugendlichen und Eigengewächsen ein Team heran, das in der Landesliga bestehen kann. „Wir wissen, dass uns bis zur Winterpause eine schwere Zeit bevorsteht. Im Kollektiv der Mannschaft werden wir das aber bewältigen und möglichst mit einem Heimsieg gegen Etzenricht starten“, betont Schuderer.

Den Vorbericht zum Auswärtsspiel des SV Donaustauf lesen Sie hier.

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