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Sport aus Regensburg
Dienstag, 21. November 2017 7

Kegeln

Nils Deichner stürzt den Tabellenführer

Die Sportclub-Kegler siegen im Herzschlag-Duell mit Schrezheim und freuen sich über eine anhaltende Glückssträhne.

Auch Taras Frydrak trug seinen Teil zum SC-Erfolg bei. Foto: Brüssel

Regensburg.Mit einer Klasseleistung von 696 Kegel hat Nils Deichner den Grundstein zum 5:3-Erfolg der Sportclub-Kegler gegen den Tabellenführer KC Schrezheim gelegt. Dennoch benötigte der SC wieder die Hilfe von Fortuna, um am Ende einen Vier-Kegel-Vorsprung über die Ziellinie zu retten.

Nach dem ersten Drittel schienen die Regensburger mit 12:0 Punkten und 100 Kegel Vorsprung einem sicheren Sieg entgegenzusteuern. Doch das Mittelpaar ließ nicht nur ein 2:2 zu, sondern brachte die Gäste bis auf 25 Kegel wieder ins Spiel. In den Schlussduellen rettete das SC-Paar mit Kampfgeist vier Kegel Vorsprung zum Gesamtergebnis von 3570:3566 Kegel.

Die beiden Startspieler des SC gingen höchst motiviert mit 181 und 192 Kegel ans Werk. Taras Frydrak schraubte sein Niveau in der Folge etwas zurück, holte aber gegen Kai Hornung noch souverän mit 617:601 den Mannschaftspunkt auf die SC-Seite. Dabei steht Frydrak in der Beurteilung seiner Leistung in diesem Spiel etwas im Schatten, da Nils Deichner gegen Thomas Schweier mit einer Klasseleistung von 696:612 an diesem Tag alles überstrahlte. Gegen seinen ebenfalls auf höchsten Niveau kämpfenden Gegner legte SC-Abteilungsleiter Deichner nach 192:160, 173:152 und 170:128 vor. Im vierten Satz musste der SC-ler seinem Widerpart mit 161:172 den verdienten Ehrenpunkt überlassen. Mit 415 ins Volle und 281 ins Räumen spielte Deichner in allen Disziplinen Tagesbestleistung – bei natürlich null Fehlern.

Im Mittelpaar kam Kapitän Fabian Langer nicht ins Spiel und gab gegen Srdan Sokac mit 556:612 ab. Parallel schien Jonas Urban gegen Fabian Böhm nach 1,5 zu 0,5 Punkten und 300:274 Kegel den Sack zuzumachen, musste allerdings gesundheitsbedingt ausgewechselt werden.

Der eingewechselte Ralph Hueber konnte seinem Kontrahenten nicht folgen und musste mit einem Gesamt von 563:582 passen. So stand die Partie mit 2:2 Punkten und 25 „Guten“ für den SC auf des Messers Schneide.

Im Schlussdrittel hatte Julian Weiß gegen Fabian Lutz mit 553:600 das Nachsehen. Für Kristijan Stojanovic hieß das, gegen Andre Szautner zu gewinnen und mindesten 23 „Gute“ zu verbuchen. Und Stojanovic gelang dies bei 585:559 Gesamtkegel durch ein nervenstarkes Abräumspiel von 212: 188.

„Nils hat weltklasse gespielt, und der Rest der Mannschaft hat um jedes Holz gekämpft“, kommentierte ein glücklicher Julian Weiß. „Außer im Startpaar haben wir alle gegen den Tabellenführer Nerven gezeigt. Aber unsere Glückssträhne reißt heuer nicht ab. Dabei hätte es Schrezheim verdient gehabt. Sie haben mit 15,5:8,5 wesentlich mehr Satzpunkte geholt“, fasste Kapitän Langer sportlich fair das Resultat zusammen. (odw)

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