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Sport aus Regensburg
Sonntag, 19. November 2017 7

Handball

Null Punkte für die ESV-Juniorenteams

Die A-Junioren zollen ihren personellen Problemen Tribut, die B-Juniorinnen verlieren nach „schläfriger erster Hälfte“
Von Gerhard Winkler, MZ

Die ESV-Mädchen kassierten gegen Haunstetten eine bittere Heimpleite. Foto: Brüssel

Regensburg.m Heimspiel gegen den Bayernliga-Spitzenreiter PSV Nürnberg haben die Handball-A-Junioren des ESV 27 Regensburg ihren Nimbus eingebüßt: Die personellen Probleme mündeten in eine 23:28 (12:15)-Pleite und damit in die erste Saisonniederlage. Die Leistungsträger Chris Lehner und Moritz Vater hinterließen eine Lücke. Somit liefen die Eisenbahner mit lediglich drei gelernten „eigenen“ Rückraumakteuren sowie zwei B-Jugendlichen auf. „Im Training haben wir so zusammen gespielt, aber im Spiel noch nicht“, bemerkte Coach Lutz Baumgardten. Nürnberg musste hinten nur verschieben – „und wir mussten uns alles aufwendig erarbeiten“. In der 6:0-Defensive verkaufte sich der ESV gut, obwohl Ballgewinne kaum in Gegenstöße umgemünzt wurden. Nürnbergs dynamischen Stoßbewegungen begegnete man mit schneller Beinarbeit und aggressivem Stellen des Ballführers. „Die Spieler haben das Beste aus der Situation gemacht“, so Baumgardten, „aber wir dürfen uns nicht immer auf die beiden Verletzten verlassen, jetzt müssen sich mal andere zeigen“.

Spielfilm: 3:2, 4:6, 6:8, 7:11, 9:13, 12:15 – 13:21, 15:23, 17:25, 20:26, 23:28. Strafwürfe: 5/5 – 1/1. Strafminuten: 6 – 12. Tore ESV: Zulawski 6, Malende 5, Mertens 5/4, Saller 4, Simbeck 2, Greifenstein 1/1.

Eine bittere 23:24 (11:15)-Heimpleite handelten sich B-Juniorinnen des ESV 27 Regensburg gegen den Bayernliga-Dritten TSV Haunstetten ein: In Unterzahl (ab 48.55) erzielten die Gäste eine Sekunde vor Schluss den Siegtreffer. Erneut monierte Trainer Thomas Kollmer „eine schläfrige erste Halbzeit“. Die 5:1-Abwehr bekam keinen Zugriff gegen Haunstettens Halblinks und die Kreisläuferin. Die Pausenansprache zeigte Wirkung: „Wir waren jetzt früher am Gegner dran, die Nebenleute halfen besser aus“, sagte Kollmer. Nun waren die Würfe für Torfrau Theresa Stahl eher haltbar. Im Positionsangriff entwickelte der ESV mehr Dynamik. Vorher waren die Außen zu passiv oder verwarfen, wenn sie doch einmal anspielbar waren. Der ESV war nun weniger berechenbar und lag mit 21:18 in Front, stand aber am Ende doch mit leeren Händen da…

Spielfilm: 2:3, 4:6, 5:9, 8:10, 9:13, 11:15 – 15:16, 19:17, 21:18, 22:23, 23:23, 23:24. Strafwürfe: 4/3 – 7/5. Strafminuten: 10 – 6. Tore ESV: Lehner 5/1, S. Peter, Baur je 4, Röhrl 3, Becher 3/1, Kollmer 2/1, Höllriegl, Maerle.

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