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Sport aus Regensburg
Mittwoch, 17. Januar 2018 7

Handball

Sicher wie Stahl im Regensburger ESV-Tor

Philipp und Theresa Stahl waren Garanten für die Siege der A-Junioren und B-Juniorinnen des ESV 1927 in der Bayernliga.
Von Gerd Winkler

Die A-Junioren des ESV besiegten TuS Fürstenfeldbruck. Foto: Brüssel

Regensburg.Die A-Junioren des ESV 1927 Regensburg haben zum Jahresausklang mit dem 33:25 (16:10) gegen den TuS Fürstenfeldbruck auch das zweite Rückrundenspiel der Bayernliga gewonnen. „Das war der Mannschaft klar, dass wir im alten Jahr noch zuschlagen können“, freute sich Trainer Lutz Baumgardten über den ersten Heimsieg im sechsten Anlauf: „Das hat man schon vorher vom ganzen Auftreten her gemerkt.“

Neu war, dass die mittlerweile obligatorische kurze Deckung gegen Moritz Vater von der 1. Minute an zu kompensieren war. Der ESV-Torjäger erzielte dennoch bis zur Pause acht Feldtore, so dass Fürstenfeldbruck nach dem Wechsel davon abrückte. Im Kader standen nur drei Rückraumkräfte: Neben Vater waren das Lukas Lengsfeld, der mit Johannes Barz Abwehr/Angriff wechselte, und Jannis Malende, „der 60 Minuten durchgepowert hat“.

Bis sich der ESV in der ersten Viertelstunde auf die gegnerische Defensivtaktik eingestellt hatte, lebte man von Keeper Philipp Stahl. Dass man am eigenen Kreis Fürstenfeldbrucks überragenden Marc Gottschall (13 Feldtore) nicht kurz deckte, „war keine Überlegung“, stellte Baumgardten klar. „Es war nicht notwendig, unsere ansonsten sichere 6:0-Abwehr aufzubrechen.“

Auch die Bayernliga-B-Juniorinnen des ESV 1927 gehen mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause. Dank des Heimsieges mit 29:27 (15:14) gegen die JSG Fürther Land schlossen die Blau-Schwarzen zu den auf Rang sechs platzierten Franken nach Punkten auf. „Im Gegensatz zum 28:33 in der Vorrunde hatten wir Fürths erste und zweite Welle wesentlich besser im Griff“, resümierte Coach Thomas Kollmer: „Die Aufgaben waren klar verteilt, unsere Rückwärtsbewegung war agiler.“ Beide Teams setzten phasenweise auf eine kurze Deckung. Auch da sah Kollmer seine Crew im Vorteil: „Wir haben bei Fünf-gegen-Fünf besser als Fürth den entstandenen Raum genutzt.“ Im Gehäuse entschärfte Torfrau Theresa Stahl, die Schwester von A-Juniorenkeeper Philipp, viele Würfe aus dem Rückraum.

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