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Sport aus Regensburg
Mittwoch, 17. Januar 2018 9

Handball

Zur rechten Zeit kommt Weihnachtspause

Das Regensburger Landesliga-Duo pfeift personell aus dem letzten Loch: SG-Herren bleiben trotzdem aus dem letzten Loch.
Von Gerd Winkler

Die Handballer der SG Regensburg setzten sich beim Neuling HC Forchheim locker sicher mit 33:21 (16:11) durch. Foto: Brüssel

Regensburg.Nichts und niemand kann scheinbar Männer-Landesligist SG Regensburg auf dem Weg zum ersten Etappenziel – der Halbzeit-Meisterschaft – aufhalten zu können. Bekanntlich soll ja am Saisonende im April der Aufstieg in die Bayernliga stehen. Am vorletzten Hinrunden-Spieltag gewann der Tabellenführer, obwohl fünf Stammkräfte im Team fehlten, bei Neuling HC Forchheim locker mit 33:21 (16:11). Während die Mittelfranken auch im sechsten Heimspiel leer ausgingen, war es für die Truppe von SG-Coach Kai-Uwe Pekrul der achte Erfolg am Stück.

Der zehnte Saisonsieg im elften Spiel war nötig, um mit einer Partie im Rückstand die Ligaspitze zu behaupten: Die Verfolger HSG Lauf und TG Heidingsfeld sitzen den Regensburger nach ihren Erfolgen weiter im Nacken. Weil kurzfristig auch noch Spielmacher Pavel Mezek ausfiel, standen Tom Schoierer aus der „Zweiten“ und sogar Co-Trainer Zbynek Vesely auf dem Spielberichtsbogen. „Wenn man sich das Lazarett anschaut, dann kommt die Weihnachtspause jetzt gerade recht“, kommentiert SG-Vorstand Helmut Meichel die personelle Situation.

In der Frauen-Landesliga quittierte der ESV 1927 Regensburg II die nächste Auswärtsniederlage. Bei Bayernliga-Absteiger HSG Freising/Neufahrn stand die Crew von Trainer Paul Sommerer enorm ersatzgeschwächt mit 22:36 (8:18) auf verlorenem Posten. 0:14 Punkte lautet die (Nicht-)Ausbeute in der Fremde. Die Folge: Mit 6:18 Zählern auf Abstiegsplatz elf fehlen aktuell vier Punkte zum rettenden Ufer. Läuft im Frühjahr die Auf- und Abstiegskonstellation in der 3. Liga Süd und in der Bayernliga für die ostbayerischen Teams ungünstig, fehlen dem ESV Regensburg II momentan sogar acht Punkte zum Erhalt der Landesliga.

Vom Drittliga-Kader lief Mariella Bertuccini mit auf. Coach Sommerer räumte freiweg ein: „Man muss sagen, wenn sie nicht dabei ist, hätten wir richtig abgeledert!“ Seine Rumpftruppe „hat nicht das gespielt, war wir uns vorgenommen haben“, kritisierte der ESV-Übungsleiter: „Lange Angriff spielen, sicher den Ball laufen lassen.“ Am eigenen Kreis vermisste er „die Gegenwehr, das war oft ohne Körperkontakt“. Der Gegner sei teilweise im Positionsangriff „wie das warme Messer durch die Butter durchgekommen“.

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