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Sport aus Regensburg
Sonntag, 21. Januar 2018 5

Volleyball

Aufstieg für die SG „wäre schon schön“

Die SG Donaustauf/Burgweinting steht zum Jahreswechsel ganz oben. Gleich am 13. Januar folgt ein richtungsweisender Spieltag.
Von Maximilian Frickel

rainer Philipp Nimmerfroh (31) sammelte mit dem ASV Neumarkt Erfahrungen in der 2. und 3. Liga.Foto: Brüssel

Burgweinting.Ein turbulentes Jahr ging für die Volleyballer der Spielgemeinschaft Burgweinting/Donaustauf zu Ende. Nach der Verschmelzung der beiden Volleyballvereine wagten die Volleyballherren einen Neustart in der Landesliga Nord/ Ost. Zwischenfazit für das junge Projekt nach einem halben Jahr: Erst ein verlorenes Spiel, Platz eins und ein möglicher Aufstieg in Reichweite.

Die Eroberung der Tabellenspitze war für die Jungs von Trainer Philipp Nimmerfroh allerdings kein leichtes Unterfangen. Dafür musste im letzten Spiel vor der Winterpause ein Sieg im Spitzenspiel gegen die bis dato ungeschlagene Spielgemeinschaft aus Ebersdorf und Coburg her. „Wir haben deren Partie gegen Bayreuth II gesehen und es war schnell klar, dass so eine stabile Annahme schwer zu knacken sein wird“, erklärt Donaustaufs Mittelblocker Florian Gschwendtner.

Diese Annahme wurde für die Spielgemeinschaft aus der Oberpfalz in den ersten drei Sätzen dann auch zu einem Problem. Für die Zuschauer kam es deshalb wenig überraschend, dass Nimmerfrohs Team mit 1:2 in Rückstand geriet. Auch im vierten Satz liefen die Oberpfälzer von Anfang an einen Rückstand hinterher. Erst eine gute Aufschlagserie von Zuspieler Michael Neumann brachte die Wende im Spitzenspiel. Die Hausherren verloren ihren Rhythmus in Annahme und Angriffsspiel, während bei Donaustauf/Burgweinting „auf einmal wieder alles lief“. Durch einen Blockpunkt von Johannes Scheuchl vollendeten die Gäste ihre Aufholjagd im vierten Satz. Im Entscheidungssatz konnten die Gastgeber ihre Unsicherheit nicht abzulegen – die SG Donaustauf/ Burgweinting dagegen nahm den Schwung aus dem vierten Satz mit und zeigten den Oberfranken spielerisch ihre Grenzen auf. Und wieder setzte Scheuchl den Schlusspunkt.

In Euphorie verfällt in Donaustauf trotz der sehr erfolgreichen Hinrunde aber niemand. „Klar, ein möglicher Aufstieg wäre schon schön, aber wir denken weiterhin eher klein weiter“, stellt Gschwendtner dar. Über größere Saisonziele habe das Team „noch gar nicht nachgedacht“, auch weil der Weg dahin noch sehr lange ist.

Bereits der erste Spieltag nach der Weihnachtspause ist richtungsweisend für den Rest der Saison. Die Mannschaft von Trainer Nimmerfroh ist dann erneut im Topspiel gegen die SG Coburg/Ebersdorf gefragt. Dazu ist der Tabellenvierte aus Bayreuth am 13. Januar in der Donaustaufer Sporthalle zu Gast. Trotz der spannenden Ausgangslage spürt das Team laut Gschwendtner „keinen Erfolgsdruck“. „Wir bereiten uns auf die Spiele ganz normal vor. Für uns sind es Spiele wie jedes andere auch“, macht Donaustaufs Mittelblocker deutlich.

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