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Sport aus Regensburg
Sonntag, 17. Dezember 2017 4

Erfolg

Bowling: Börding holt Titel im Doppel

Der Regensburger glänzt bei der deutschen Junioren-Meisterschaft und landet mit Max Bujdoso am Ende ganz vorn.

Tobias Börding demonstriert wieder seine Extraklasse. Foto: MZ-Archiv/Karel Kutina

Regensburg.Am vergangenen Wochenende stand für die Junioren-Bowler die deutsche Meisterschaft an. Die Besten aus allen Bundesländern zwischen 18 und 23 Jahren durften sich in Stuttgart miteinander messen – und für den Landesverband Bayern gingen unter anderem Tobias Börding und Michelle Ogrisek an den Start, die beide auch für Regensburg in der ersten Bundesliga spielen.

Der Wahlregensburger Börding konnte dabei einmal mehr zeigen, dass er einer der besten deutschen Bowlingspieler in der Altersklasse der Junioren ist. Schon bei einigen Welt- und Europameisterschaften hatte er das deutsche Nationalteam vertreten und dabei Erfahrung sammeln dürfen. Nun ging er auch bei diesem Wettbewerb als einer der Mitfavoriten ins Rennen.

Dieser Erwartung konnte er von Anfang an gerecht werden. Nach der ersten Doppelserie mit Partner Max Bujdoso aus Bayreuth konnte sich Team Bayern 1 den dritten Platz in der Tabelle sichern. Börding spielte dabei die zweithöchste Achterserie (1696/212,00 Schnitt). Im Halbfinale stand als erster Gegner das Doppel aus Niedersachsen, bestehend aus Sven Steenbekkers und Torben Anders, an. Im ersten Spiel konnte Börding direkt zeigen, dass er zurecht der amtierende deutsche Juniorenmeister ist, denn 263 konnten die beiden Niedersachsener nicht schlagen und so sicherte sich Team Bayern mit 439 zu 364 Pins den ersten Punkt. Im zweiten Spiel ließ Börding mit 212 etwas nach und auch Bujdoso konnte mit 183 Pins keine große Gegenwehr gegen die 438 Pins des Gegners leisten. Im entscheidenden Spiel fand Börding aber wieder zu seinem überragenden Spiel zurück und sicherte mit erneut 257 Pins den Finaleinzug fast im Alleingang.

Im Finale trafen die beiden auf ein Berliner Duo um Felix Erhardt. Im ersten Spiel konnten sowohl Börding als auch Bujdoso nicht glänzen, aber auch die Berliner hatten enorme Schwierigkeiten mit der Bahn. So ging das erste Spiel knapp mit 326 zu 345 an Bayern. Danach kamen beide Teams wieder richtig ins Spiel, die Berliner allerdings etwas besser. Trotz der starken 245 Pins von Börding ging der Punkt an die Gegner, so dass es auch im Finale zum entscheidenden dritten Spiel kam. Börding behielt hier die Nerven und setzte sich mit 236 Pins deutlich von den Konkurrenten mit je 190 ab – und sicherte damit den Titelgewinn.

Bei Michelle Ogriseck lief es ähnlich gut, nur am Ende nicht ganz so erfolgreich. Mit ihrer Doppelpartnerin Cornelia Glasl aus München erreichte sie mit 3100 Pins und 193,75 im Schnitt zwar souverän das Halbfinale, konnte sich dort gegen Katharina Koch und Vanessa Wilckens aber nicht durchsetzen. Denkbar knapp verloren sie hier das erste Spiel mit 360 zu 383 Pins und das dritte Spiel mit 318 zu 343 – konnten am Ende aber trotzdem die Bronzemedaille gewinnen.

Am nächsten Tag folgte der Einzelwettbewerb, bei dem Börding gleich zu Beginn etwas schwächelte und nach der Vorrunde nur Platz sieben belegte. Dies hätte das frühe Aus bei seiner letzten deutschen Meisterschaft bei den Junioren bedeutet. Allerdings konnte er mit einer hervorragenden Zwischenrunde mit 218 Pins im Schnitt (2622 Pins) das Feld von hinten aufrollen und sich verdient auf Platz eins vorschieben.

Auch sein Doppelpartner vom Vortag schaffte es ins Halbfinale. Börding setzte sich gegen ihn mit 2:0 durch. Im Finale traf er dann auf Felix Erhardt. Hier musste er sich mit 170 zu 183 und 144 zu 205 Pins geschlagen geben. Ogriseck schied in der Zwischenrunde knapp als Fünfte aus.

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