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Sport aus Regensburg
Freitag, 15. Dezember 2017 6

Basketball

Dezimierten Baskets geht die Luft aus

Bayernliga-Herren hielten Partie gegen Dingolfing lange offen. Regensburgs Spielertrainer Thomas Mayer traf aus allen Lagen.
Von Roman Schildbach

Regensburgs Spielertrainer Thomas Mayer erzielte 21 Punkte. Foto: Edmund Cornejo

Regensburg.Gegen den Tabellennachbarn in der Bayernliga, TV Dingolfing, hatten die Regensburg Baskets um Spielertrainer Thomas Mayer trotz einiger Ausfälle bis kurz vor Schluss jede Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen. Erst in den letzten Minuten rissen die Niederbayern die Partie an sich.

Dabei startete Regensburg überraschen zielsicher in die Begegnung. Dass man neben einigen langfristigen Ausfällen auch noch kurzfristig auf die Dienste der beiden Flügelspieler Johannes Heid und Tobias Joha verzichten musste, schien den Baskets nichts auszumachen. Vor allem von der Dreipunktelinie fielen die Würfe der Gastgeber, was zu einer frühen Führung von 12:3 führte. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels machte sich jedoch bereits die etwas kürzere Bank der Baskets bemerkbar. Dingolfing kämpfte sich zurück (23:21). Dann entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Regensburg spielte weiterhin offensiv solide auf, leistete sich jedoch defensiv viele Fehler. So kam es zu mehreren Führungswechseln. Für die Hausherren kam in der 14. Minute erschwerend hinzu, dass Marius Pfister als einziger etatmäßiger Center sein fünftes Foul kassierte. Er hinterließ große Lücken unter den Brettern, sowohl beim Rebound als auch in der Verteidigung.

Auch Theo Güttker eriwes sich als treffsicher. Foto: Edmund Cornejo

Doch andere sprangen in Bresche– allen voran der Flügelspieler Theo Güttler, ein 19-jähriger Neuzugang der Regensburger. Als die Dingolfinger vermehrt auf Zonenverteidigung setzten, gelang es Güttler immer wieder, einen Weg in die Zone zu finden. Er kam auf 19 Punkte. Doch am Ende war es Spielertrainer Thomas Mayer selbst, der den Regensburg Baskets die Führung zur Pause sicherte. Mayer traf mit der Sirene einen sensationellen Notwurf von der Mittellinie zum Stand von 48:43.

Was beiden Mannschaften an Talent und Wurfglück fehlte, machten sie mit Kampfgeist und Einsatz wett. Die Gäste aus Dingolfing traten nach der Halbzeitpause mit wesentlich mehr Energie auf und erzielten kurz vor Ende des dritten Viertels erneut den Ausgleich . Danach schienen die Regensburg Baskets wie gelähmt. Das Viertel ging mit 13:22 an die Niederbayern.

Diesen 61:64-Rückstand aus Regensburger Sicht wollten die Baskets im Schlussviertel aufholen. Neben Mayer und Güttler punkteten Forward Markus Höß und Flügel Nic Mötsch zweistellig. In der Konsequenz blieb die Begegnung knapp. Doch reichte es nicht mehr zum Ausgleich, geschweige denn die Führung. Dabei hatten die Regensburger trotz der diversen Ausfälle alle Möglichkeiten. Die entscheidenden Würfe in den Schlussminuten wollten jedoch schlichtweg nicht fallen.

Die Regensburger Damen besiegte TG Würzburg III. Foto: Edmund Cornejo

So konnte Dingolfing an der Freiwurflinie die Führung ausbauen und sich über einen 84:78-Sieg freuen. Für die Regensburger bedeutet die Niederlage ein Abrutschen in der Tabelle von Platz sechs auf sieben. Nächste Woche wartet auswärts der „neue Sechste“, VfL Treuchtlingen, auf die Baskets. Nach einem zunächst wackeligen Saisonstart hatten sie sich ins Tabellenmittelfeld zurückgearbeitet. Um dort zu bleiben oder sogar Perspektiven nach oben zu haben, sollte man Duelle gegen Tabellennachbarn in Zukunft möglichst für sich entscheiden.

Für Regensburg spielten: Güttler 19 Punkte (2 Dreier), Caro Puentes, Hoffmann, Höß 17 (2), Mayer 21 (3), Mötsch 15 (5), Pfister, Pichler 6, Tricot.

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Sieg der Damen

  • Die Damen

    der Regensburg Baskets siegten mit 72:57 über TG Würzburg III. Trotz harter Mannverteidigung gegen die jungen Fränkinnen konnte sich im ersten Viertel keines der beiden Teams absetzen (14:15). Auch das zweite Viertel war ausgeglichen. Durch unnötige Fouls in der eigenen Hälfte schenkte Regensburg den Gästen viele Freiwürfe. Mit freien Würfen holten sich die Baskets aber eine 31:28-Führung.

  • Im dritten Viertel

    schafften die Gastgeberinnen den Durchbruch. Durch die harte Defense und mehreren Steals von Lara Ehrhardt, die alleine in den ersten fünf Minuten zehn Punkte erzielte, erspielten sich die Regensburg Baskets einen komfortablen Vorsprung (55:35). An diese Leistung konnten sie im letzten Viertel nicht mehr anknüpfen. Trotz 17 erzielter Punkte kennzeichneten überhastete und unkonzentrierte Abschlüsse die Schlussphase. Die Baskets ließen sich ihre Führung aber nicht mehr nehmen.

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