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Sport aus Regensburg
Montag, 5. Dezember 2016 2

Baseball

Die Legionäre sind unter Zugzwang

Der deutsche Meister aus Regensburg kann sich in Mannheim keinen Ausrutscher mehr erlauben. Sonst gerät die Playoff-Teilnahme in Gefahr.
Von Matthias Ondracek, MZ

Mit Schwächen in der Werferriege machten sich die Schwabelweiser zuletzt selbst das Leben schwer. Foto: Brüssel

Regensburg. Die Saison in der Baseball-Bundesliga Süd ist so spannend wie lange nicht mehr. Gleich vier Teams kämpfen um die Pole Position im Playoff-Rennen. Die Buchbinder Legionäre müssen bei ihrer Aufholjagd auf Spitzenreiter Mainz Athletics zu den Mannheim Tornados reisen. Heute um 19 Uhr eröffnen die beiden Erstliga-Urgesteine im Roberto-Clemente-Field den Spieltag. Die zweite Begegnung der langjährigen Rivalen ist für Samstag (14 Uhr) angesetzt.

Die Mannheimer haben in dieser Spielzeit arge Probleme. Die junge Mannschaft von Spielertrainer Matt Kemp steht mit nur zwei Siegen aus 14 Partien auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die bittere Realität beim elffachen Titelträger heißt Abstiegskampf.

Auch bei den Buchbinder Legionären wurden die Sorgenfalten in den letzten Wochen größer. Bis auf Tabellenrang drei ist der Titelverteidiger mittlerweile abgerutscht. Viele Verletzungen trugen in der laufenden Saison ihren Teil dazu bei, dass die Oberpfälzer ihren hohen Ansprüchen bisher nicht gerecht werden konnten. „Das war keine gute Performance von uns. Das muss man ganz klar sagen“, gestand Coach Martin Helmig nach der 7:9-Pleite im zweiten Spiel gegen Haar in der Vorwoche.

Positiv stimmt die Legionäre die Rückkehr einiger angeschlagener Spieler. Richard Klijn meldete sich im Heimspiel gegen die Disciples mit einem Homerun eindrucksvoll zurück. Zudem feierte der Langzeitverletzte Evan LeBlanc seine Saisonpremiere. „Richie hat gezeigt, wie wichtig er für uns ist. Auch die Rückkehr von Evan wird uns enorm weiterhelfen. Ich bin froh, dass die beiden wieder da sind“, zeigt sich Helmig erleichtert.

Fehlen wird den Regensburgern in Mannheim noch Enzo Muschik (Außenbandriss). Dafür wird Michael Weigl dem vierfachen Meister für den Rest des Jahres erhalten bleiben.

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