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Fussball

Jahn II überwintert auf Platz 13

Harry Gfreiters Bilanz zur Winterpause fällt positiv aus. Die Ausbildung seiner Schützlinge steht für ihn im Vordergrund.
Von Dieter Krelle, MZ

Harry Gfreiter, verantwortlich für die U21 des SSV Jahn. Foto: Brüssel

Regensburg. „Ein paar Punkte mehr hätten es schon sein können. Aber aus der Sicht eines Ausbildungsvereins bin ich mit meinen Spielern durchaus zufrieden“, zieht Trainer Harry Gfreiter die Zwischenbilanz vor der Winterpause in der Fußball-Bayernliga-Süd.

In die Winterpause geht Greifters Team SSV Jahn Regensburg mit nur 23 Zählern, weil es für die zweite Mannschaft des Fußball-Drittligisten ausgerechnet zum schlechten Schluss eine 1:2 (1:0)-Niederlage bei der davor in 14 Spielen sieglosen SpVgg Hankofen setzte.

Das Ziel zu Weihnachten über dem Strich der Abstiegsrelegation zu stehen, ist erfüllt, zumal das Nachholspiel der direkten Konkurrenz TSV 1882 Landsberg (22 Punkte) gegen den FC Pipinsried, das ursprünglich an diesem Samstag angesetzt worden war, nun abgesagt worden ist.

Mitentscheidend dafür, dass das strikt durchgehaltene Abwehrsystem der Niederbayern aus Hankofen am Ende Erfolg hatte, war die Rote Karte für Torhüter Nico Wagner (39.), der für seine Aktion außerhalb des Strafraums gegen den steil geschickten Ben Kouame vom Platz musste. „Er war nicht letzter Mann, Thomas Paulus hätte noch eingreifen können“, kommentierte Jahn-Coach Harry Gfreiter die letztlich spielentscheidende Szene.

Spielerisch überlegen

Ohne diese hätten die Mannen von Hankofens Interims-Trainer Richard Maierhofer den frühen Rückstand durch den elften Saisontreffer von Markus Ziereis (7.) kaum noch so drehen können, wie das durch die Freistoßtore von Mateusz Krawiec (61.) und Christian Spengler (69.) geschah.

Für die U21 des SSV Jahn Regensburg, der mit dem beruflich verhinderten Alexander Weidinger, dem in Uni-Prüfungsvorbereitungen stehenden Studenten Jakob Zitzelsberger und dem in den Drittliga-Kader abgestellten Johannes Stingl gestandene Leistungsträger fehlten, stand wieder einmal die Erkenntnis, dass spielerische Überlegenheit allein nicht zum Erfolg führen muss. „Wir hätten vielleicht energischer die Entscheidung suchen sollen“, sagte Gfreiter, „aber das schien bei der sturen Defensiv-Einstellung der SpVgg nicht nötig“.

Zeit, die letzten Erkenntnisse zu verarbeiten bleibt den Youngster nun genügend. „Wir trainieren bis zur Winterpause der Profis am 16. Dezember durchaus intensiv weiter“, sagt Gfreiter, der seine Schützlinge als „Stand-by-Angebot“ an das Team von Drittliga-Coach Heiko Herrlich sieht.

Joe Stingl trainiert derzeit mit der ersten Mannschaft. Foto: Gatzka

Johannes „Joe“ Stingl, der seit 14 Tagen mit der Ersten trainiert, ist das letzte Beispiel dafür, wie kontinuierliche Leistungsentwicklung beobachtet wird. Die zuletzt ins Profi-Team zurückgekehrten Andre Luge und Sebastian Nachreiner sind zudem der Beleg dafür, dass Aufbau-Einsätze in der U21 durchaus zielführend sind.

Mindestens fünf Siege

Skeptischer sieht der Trainer die traditionellen Hallen-Kick-Auftritte in Maxhütte, Kareth, bei den Stadtmeisterschaften und zuletzt in Osterhofen. Da will Gfreiter die Belastungen möglichst gut dosieren, auf dass seine U-21-Mannschaft möglichst verletzungsfrei in die Ende Januar beginnende intensive Vorbereitung starten könne, in der am 5. März mit dem Heimspiel gegen den TSV Schwabmünchen die Jagd auf die mindestens fünf Siege in der Restrückrunde beginnt, die Harry Gfreiter als nötig für den sicheren Klassenerhalt erachtet.

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