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Sport aus Schwandorf
Sonntag, 17. Dezember 2017 10

Volleyball

Damen können Ausfälle nicht ausgleichen

Die arge Personalnot machte die schönsten Hoffnungen der Landesliga-Volleyballerinnen des VC Schwandorf zunichte.

Die Herren 1 des VC in Aktion: Trainer Artur Brei kann in dieser Saison mit seiner Stamm-Sechs ein spielstarkes und auch ausgeglichenes Team aufs Feld schicken. Foto: C. Allacher

Schwandorf.Ohne die langzeitverletzte Johanna Munding (Kreuzbandriss), ohne Julia Brunner (Bänderriss), ohne Rebecca Held (Auslandsreise), und im Laufe des Heimspieltags am vergangenen Samstag dann auch noch krankheitsbedingt ohne Außenangreiferin Rebecca Rester und Mittelblockerin Desi Pronath, musste die Landesliga-Mannschaft des VC Schwandorf am vergangenen Samstag auskommen.

Dass da in den beiden Spielen gegen die stärksten Mannschaften der Liga, nämlich den TSV Abensberg und den BSV Bayreuth, kein Sieg heraussprang, ist doch mehr als verständlich. Trotzdem wäre mehr drin gewesen für die Schwandorfer Volleyballerinnen.

Die 0:3-Niederlage gegen den Tabellenführer TSV Abensberg wurmt Trainer Gerd Spies immer noch sehr. Trotz zweier gesundheitlich angeschlagener Spielerinnen lag das VC-Team nämlich hier nach überraschend starkem Spiel im ersten Satz klar mit 23:17 in Führung, schenkte diese Führung aber völlig überflüssig her, verlor noch mit 24:26. Von diesem „Schock“ erholte sich die Mannschaft während des gesamten Spiels nicht mehr, mit 20:25 und 15:25 in den Sätzen zwei und drei kassierte man trotz der Personalmisere eine völlig unnötige 0:3-Niederlage.

Als dann im zweiten Spiel des Tages gegen den bisher ebenfalls ungeschlagenen Tabellenzweiten BSV Bayreuth die gesundheitlich stark angeschlagenen VC-Spielerinnen Rebecca Rester und Desi Pronath endgültig passen mussten, setzte man keinen Pfifferling mehr auf das Schwandorfer Team. Doch mit Steffi Wittmann auf der Außenposition und Franzi Sieß als Mittelblockerin erzwangen die VC-Volleyballerinen in einem aufopferungsvollen Kampf den Tiebreak, der allerdings dann mit 15:12 an die Oberfranken ging. Als Trost bleibt wenigstens ein Punkt in Schwandorf. Erst in drei Wochen steht jetzt für die Schwandorfer Landesliga-Mädels das nächste Spiel an – dann hoffentlich wieder mit besserer Personalsituation.

Einen hervorragenden Saisonstart als Aufsteiger in die Bezirksklasse legte dagegen die 1. Herrenmannschaft des VC hin. Ebenfalls in der Oberpfalzhalle, wurde der erste Gegner TSG Laaber in weniger als einer Stunde mit 3:0 (25:9, 25:13, 25:18) abgefertigt. Anschließend konnte man die SpVgg Hainsacker im Tiebreak mit 3:2 (25:16, 20:25, 21:25, 25:15, 15:12) in die Knie zwingen. Trainer Artur Brei kann in dieser Saison mit seiner Stamm-Sechs ein spielstarkes und ausgeglichenes Team aufs Feld schicken. Max Hofmann und Markus Jauernig auf Außen, Basti Bleistein als Zuspieler, Florian Hildebrand auf der Mitte und den beiden Rückkehrern vom VC Amberg, Manuel Brolich als Mittelblocker und Diagonalspieler Marco Buttler, ist trotz der ersten Spielzeit in der Bezirksklasse einiges zuzutrauen, auch wenn vier Jungs noch Jugendspieler sind.

Ihren ersten Sieg konnten unterdessen die „Kleinen“ des VC Schwandorf – die Kreisliga-Mädels – feiern. Die SG Ursensollen/Sulzbach-Rosenberg schlugen die Mädchen von Trainerin Thea Spies nach ihrem besten Spiel in der Saison im Tiebreak mit 3:2. Herausragend aus dem jungen Team war an diesem Tag die Leistung der beiden erst 13-jährigen Spielerinnen – Isi Laemmler als Zuspielerin und Lily Zant als Mittelblockerin. Im zweiten Spiel gegen den doch routinierteren TB Weiden 2 konnte allerdings die junge VC-Truppe das Niveau nicht mehr halten, verlor klar mit 0:3. (age)

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