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Sport aus Schwandorf
Mittwoch, 22. November 2017 3

Handball

HSG-Damen kommen immer besser in Schuss

Nabburgerinnen zeigen gegen die SG Regensburg eine starke Leistung und gewinnen so ihr Heimspiel mit 22:16.

Die HSG-Damen fanden gegen Regensburg immer wieder die Lücke. Foto: sca

Nabburg.Es läuft immer besser für die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Nach einer exzellenten Vorstellung wiesen sie den SG Regensburg in der Bezirksoberliga Ostbayern mit 22:16 in die Schranken.

Die Partie wies von Anfang an sehr viel Härte auf. Beide Mannschaften gingen hochmotiviert in dieses Oberpfalzderby der Absteiger und schenkten sich nichts. Die HSG-Damen gingen zwar gleich mit 2:0 in Führung, mussten aber gegen sehr kämpferische Regensburgerinnen relativ schnell den Ausgleich hinnehmen.

Die Offensive der Gastgeber strotzte am diesem Tag geradezu vor Lauffreudigkeit und konnte meist nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. HSG-Trainer Karl Söllner: „Endlich haben wir das umgesetzt, auf das wir seit Wochen unser Augenmerk legen.“

Das Tempo nahm auf beiden Seiten zu und nur durch Abstimmungsschwierigkeiten in der HSG-Defensive blieben den Gästen immer wieder an der Heimmannschaft dran. Einfache Positionswechsel der SGlerinnen mit dem Durchbruch an den Kreis ließen ein verfrühtes Absetzen nicht zu. So blieb die Partie bis zur Halbzeit immer offen, bei der die HSG-Damen aber die Führung mit zwei Toren zum 10:8 behaupteten.

Die HSG-Damen wussten, dass sie sich nicht auf diesen zwei Toren ausruhen durften. Eine zweite spannende Hälfte kündigte sich an. Die HSG-Damen kamen hellwach aus der Kabine. Man merkte, dass sie sich immer besser auf die Auftakthandlungen der Gäste einstellen konnten. Im Vertrauen auf die sehr guten Leistungen der HSG-Torfrauen bekamen die Nabburgerinnen Regensburg immer besser in den Griff. Und mit vier Toren in Folge zum 14:8 war ein leichtes Absetzen gelungen.

Die Angriffsaktionen der Heimmannschaft wurden im Laufe der zweiten Spielhälfte immer druckvoller und effektiver, was den Gästen schwer zu schaffen machte. Der Spielstand von 18:12 zehn Minuten vor Spielende rief bei den Gästen eine gewisse Ideenlosigkeit hervor, so dass die sehr aggressive HSG-Abwehr keine große Probleme mehr hatte mit der SG-Offensive. Durch eine kurzfristige Phase von Unkonzentriertheit ermöglichte die Nabburgerinnen den SG-Damen zwar nochmals, das Ergebnis zu korrigieren, am souveränen Sieg von 22:16 der HSG-Mannschaft änderte das aber nichts mehr.

Söllner: „Man sieht von Begegnung zu Begegnung Steigerungen in unserem Spielablauf. Das stimmt mich schon sehr positiv. Der Druck auf die Mannschaft war schon sehr groß, doch umso länger die Partie andauerte, desto besser wurden die Aktionen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft.

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