mz_logo

Sport aus Schwandorf
Sonntag, 19. November 2017 11

Handball

Immenser Kraftakt ist notwendig

HSG-Damen empfangen im Sportpark den Mitabsteiger SG Regensburg. HSG-Herren peilen Sieg gegen SG Regensburg II an.

Die Habburger Herren messen sich am Samstag mit der SG Regensburg II. Foto: sca

Nabburg.Am heutigen Samstag um 19.15 Uhr empfangen die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld im Sportpark in Schwarzenfeld den Mitabsteiger SG Regensburg.

Nach zwei Jahren Landesligaerfahrung mussten die Domstädterinnen zusammen mit den HSG-Damen den Weg in die Bezirksoberliga antreten. Mit momentan 5:3 Punkten und einem Mittelfeldplatz läuft diese noch junge Saison noch nicht so rund für die Mannschaft aus Regensburg.

Der kommende Gegner stellt für die HSG-Damen dennoch keine leichte Aufgabe dar. Das Abwehrverhalten der Domstädterinnen passt sich extrem gut der Spielweise des Gegners an. Daher müssen große Lauffreudigkeit und kollektives Zusammenspiel am Samstag äußerste Priorität haben.

Vergangenes Wochenende konnten die HSG-Damen nur durch den mannschaftlichen Zusammenhalt den Sieg über den TV Erlangen feiern. Das Team von Karl Söllner hat momentan einfach mit einer hohen Fehlerquote und dem mangelnden Zusammenspiel zu kämpfen. Gegen den Mitabsteiger FC Forchheim musste man sich aus diesen Gründen geschlagen geben.

Die SG Regensburg ist den HSGlerinnen gut bekannt, und man weiß, dass ein immenser Kraftakt notwendig ist, wenn man als Sieger die Halle verlassen will.

„Der Ausgang dieser Begegnung ist noch völlig offen. Wir bringen zwar momentan viel Ehrgeiz und Einsatz auf den Platz, brauchen aber durch unsere Fehler einfach zu viel Kraft. Leicht wird die kommende Partie nicht werden, wenn wir unsere Mängel aber dezimieren, werden wir auch als Sieger aus der Halle gehen“, so Söllner.

Nachdem zuletzt der ESV Regensburg in Schwarzenfeld gastierte, steigt an heutigen Samstag das nächste Derby gegen die SG Regensburg II im Sportpark.

Kassierten die SGler zum Saisonauftakt noch eine deutliche Niederlage beim Landesligaabsteiger Erlangen-Bruck, gewannen sie danach ihre weiteren Spiele. Aufseiten der HSG ist man vor dem Gegner gewarnt. Im letzten Jahr entführten die Regensburger beide Punkte aus dem Sportpark und zeigten dem Schwarzenfelder Angriff die Grenzen auf.

Letztere wollen nach ihrem Unentschieden vergangene Woche unbedingt wieder einen Sieg einfahren und sich in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. „Regensburg spielt nicht den schnellsten Handball, dafür aber clever und abgeklärt. Vor allem in engen Partien treffen sie oft richtige Entscheidungen“, schätzt Trainer Daniel Kessler die Gäste stark ein.

Dies bedeutet, dass die Schwarzenfelder den Ball im Angriff schnell machen müssen und nach Ballgewinnen einfache Tore durch Konter und zweite Welle brauchen. Da beide Teams starke Abwehrreihen stellen und meist wenig Treffer hinnehmen, kann der gefährlichere Angriff den Unterschied ausmachen. Der Gewinner der Begegnung hält Anschluss an die Spitze. Anpfiff ist am Samstag, diesmal bereits um 17.15 Uhr.

Mehr vom Schwandorfer Sport finden Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Schwandorf lesen Sie hier.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht