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Sport aus Schwandorf
Donnerstag, 14. Dezember 2017 11

Ausdauersport

Jürgen Söllner ist nicht zu bremsen

Klardorfer belegt beim Ironman 70.3 im amerikanischen Chattanooga (Tennessee) in seiner Altersklasse Rang 47.

Jürgen Söllner rangiert in die Weltbestenliste in seiner Altersklasse des 70.3 Ironman momentan auf Platz vier und in der deutschen Bestenliste steht er sogar ganz oben Foto: bpf

Klardorf.Den Weltenbummler Jürgen Söllner kann nichts bremsen, er ging vor Kurzem beim Ironman 70.3 World Championship im amerikanischen Chattanooga (Tennessee) an den Start. Bei seinem Chinaaufenthalt hatte er sich für die WM in den USA qualifiziert und meisterte die beinharte Strecke auf Rang 47 in seiner Altersklasse in 5.19.39 Stunden.

Obwohl er nach seinem langen Chinaaufenthalt noch etwas im Trainingsrückstand war, zeigte er sich mit seinen Leistungen zufrieden. Als Vorbereitung hatte er drei Wochen zuvor bei der deutschen Meisterschaft auf der Mitteldistanz teilgenommen, bei der er Achter in seiner Altersklasse geworden war.

Der Weltenbummler, der für den RKB Klardorf startet, ist immer auf Achse. Diesmal ging es über den großen Teich, um sich mit mehr als 4500 Athleten aus 90 Ländern bei der Weltmeisterschaft zu messen. 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und ein Halbmarathon waren die Herausforderung in Tennessee.

Beim Schwimmen im Tennesseeriver, bei dem es erst 900 Meter flussaufwärts ging, kam er gut voran. So entstieg er bereits nach flotten 36.51 Minuten mit einem Schnitt von 1.56 Minuten auf 100 Meter das Wasser und schwang sich hoch motiviert auf sein Triathlonrad. Die 90-Kilometer-Schleife hatte es bei 26 Grad, viel Wind und rund 1000 Höhenmetern in sich. Obwohl er sich in die waghalsigen Abfahrten stürzte und kraftvoll immer wieder in die Pedale drückte, blieben die Uhren bei genau 2.46 Stunden mit einem guten 32er-Schnitt bei der Einfahrt in die Wechselzone stehen. „Angesichts der widrigen Verhältnisse und nur 2000 Kilometer in der Vorbereitung in den Beinen, war das in Ordnung“, so Söllner.

Der Halbmarathon mit den 267 Höhenmetern war dann eine richtige Tortur für den in der Altersklasse 55 startenden Vollblutausdauersportler. So hatte er immer wieder mit Krämpfen zu kämpfen und musste dadurch ab und zu eine kleine Gehpause einlegen. Das Laufen fiel danach schwer, doch Söllner kämpfte sich auch durch die letzte Disziplin. Für die 21,1 Kilometer standen am Ende 1.50.18 Stunden zu Buche, was einen 4.47er-Schnitt bedeuteten. Insgesamt war es ein hartes Rennen und so fühlte er sich mit Rang 47 in 5.19.39 Stunden gut platziert. Im Gesamtfeld rangierte er dabei auf Rang 1524.

Groß war die Freude, als Söllner dann in die Weltbestenliste in seiner Altersklasse des 70.3 Ironman schaute. Hier rangierte er momentan auf Platz vier und in der deutschen Bestenliste steht er sogar als die Nummer eins ganz oben. (bpf)

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