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Sport aus Schwandorf
Mittwoch, 13. Dezember 2017 3

Basketball

Schwandorf ist in Amberg klarer Favorit

TSV-Korbjäger wollen in Amberg den Startrekord ausbauen. Vilsstädter hoffen nach sechs Niederlagen auf den ersten Erfolg.

Auf eine gute TSV-Defensive – hier Andreas Schindwolf und Vaidas Butkus – wird es auch beim Oberpfalzderby in Amberg wieder ankommen. Foto: TSV Schwandorf

Schwandorf.Am heutigen Samstag kommt es für die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf zum ersten Oberpfalzderby dieser Saison. Dabei muss die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer beim TV Amberg antreten. Mit einem Erfolg soll der fünfte Saisonsieg eingefahren und der eigene Startrekord ausgebaut werden. Auf der anderen Seite will Amberg nach sechs Niederlagen zum Auftakt endlich einen Sieg feiern. Spielbeginn ist am Samstag um 18 Uhr in der triMAX-Halle in Amberg.

4:0 gegen 0:6 – die Bilanzen der beiden Mannschaften sprechen vor dem Oberpfalzderby klar für den TSV Schwandorf. Doch der Tabellenzweite hat aktuell wieder mit Personalproblemen zu kämpfen: Mit Tobias Ruhland und Felix Müller fallen kurzfristig zwei Center aus. Da Christopher Bias weiterhin fehlt, steht somit nur Alwin Prainer als nomineller Center im TSV-Kader.

„Felix (Müller, Anm. d. Red.) hat sich kurzfristig im Training verletzt und Tobi (Ruhland, Anm. d. Red.) kann aus beruflichen Gründen nicht. Jetzt müssen wir auf den Positionen unter dem Korb wieder mal improvisieren“, gibt sich TSV-Coach Fischer skeptisch. „Aber wir haben Leute im Kader, die das in der Vergangenheit gut gemacht haben und deswegen lassen wir auch keine Ausreden zu.“

Probleme könnten die Schwandorfer auf der Centerposition vor allem mit Andreas Reindl haben, der aktuell drittbester Punktesammler der Bayernliga ist. Aber das ist nicht die einzige Offensivwaffe der Amberger: Denn mit William Stockdale ist auch der beste Scorer (23 Punkte pro Partie) in den Reihen des TV.

„Stockdale und Reindl sind in der Offensive die beiden zentralen Spieler. Da müssen wir sehr vorsichtig sein und dürfen beide nicht heiß laufen lassen“, so Fischer zur Defensivstrategie seiner Mannschaft. „Schwierig ist auch, dass sie sowohl von außen als auch unter dem Korb punkten können und deswegen sehr vielseitig sind.“

Für Schwandorf ist es am heutigen Samstag das erste von insgesamt acht Oberpfalzderbys in der Bayernliga. Mit Amberg, Neumarkt, Cham, Regensburg und eben dem TSV sind fünf Teams aus dem Bezirk vertreten und versprechen intensive Partien.

Amberg hatte bereits Mitte Oktober zwei Spiele gegen Teams aus der Region: Gegen den ASV Cham kassierte der TV eine knappe 70:73-Niederlage, gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter Neumarkt gab es eine 48:94-Klatsche.

Trotzdem zeigen die Ergebnisse, dass Amberg ein nicht zu unterschätzender Gegner ist: In vielen Begegnungen hielt der TV lange mit, hatte aber dann ein Viertel, in dem man einbrach.

„Amberg gewöhnt sich da Schritt für Schritt an das Niveau der Bayernliga. Da darf man sich keine Auszeiten gönnen; das wird sofort bestraft. Und jetzt sind sie in der Entwicklung schon weiter und das macht sie auch deutlich gefährlicher“, weiß auch TSV-Topscorer Alwin Prainer den Gegner einzuschätzen.

Trotzdem soll es am Samstag mit dem nächsten Sieg für Schwandorf klappen und der fünfte Sieg eingefahren werden. In den beiden Wochen danach kommt es dann zu den Duellen mit den Topteams aus Neumarkt (6:0) und Augsburg (3:0). (stc)

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