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Sport aus Schwandorf
Mittwoch, 17. Januar 2018 6

Basketball

TSV zeigt Schwächen in der Offensive

Schwandorfer kassieren zum Jahresabschluss in der Bayernliga beim Post SV Nürnberg eine 64:72-Niederlage.

Die Schwandorfer – hier Stefan Münch (links) – hatten vor allem in der Offensive Probleme, zu einfachen Punkten zu kommen.Foto: TSV

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben das Jahr 2017 mit einer Niederlage beendet. Beim Post SV Nürnberg unterlag das Team von Spielertrainer Sebastian Fischer mit 72:64. Trotz der Pleite blicken die Schwandorfer mit 15 Siegen auf das erfolgreichste Kalenderjahr in der Bayernligavereinsgeschichte zurück. Weiter geht es im Bayernpokalachtelfinale gegen Würzburg.

Für das letzten Spiel des Jahres 2017 hatten sich die Schwandorfer viel vorgenommen: Man wollte an die souveräne Leistung von vor einer Woche anknüpfen, als Ingolstadt mit 101:53 besiegt wurde. Tobias Ruhland stand dafür wieder im Kader, Sebastian Erdelt fehlte allerdings erneut.

Post SV ging schnell in Führung

Doch den besseren Start in die Partie erwischten die Gastgeber: Der Post SV Nürnberg zeigte sich deutlich treffsicherer und führte schnell. Schwandorf hatte erneut Probleme in der Offensive, zum Abschluss zu kommen, und die Hausherren nutzten das für zahlreiche Schnellangriffe. Und Ende des ersten Viertels erzielte Nürnberg noch einen „Dreier“ in allerletzter Sekunde zum 22:12.

Im zweiten Abschnitt zeigten die Schwandorfer aber ein ganz anderes Gesicht: In der Verteidigung wurde auf eine Mann-Mann-Verteidigung gewechselt und die Angriffe waren jetzt deutlich zielstrebiger. Dadurch wurde der Rückstand nach und nach verkürzt. Zwei Minuten vor der Halbzeit ging der TSV Schwandorf dann sogar in Führung und behielt diese bis zum Seitenwechsel (34:30).

Doch nach dem Seitenwechsel fielen die Gäste wieder in das alte Muster zurück: Zwar wurden in den ersten fünf Minuten nur fünf Punkte zugelassen, doch die Schwandorfer erzielten selbst keine Zähler. Nürnberg nutzte in den folgenden Minuten diese Schwächephase erneut aus und entschied das dritte Viertel mit 20:6 für sich.

TSV versucht noch mal alles

Im Schlussabschnitt versuchten die TSV-Spieler noch mal alles, um die Partie doch noch zu drehen. Aber Nürnberg präsentierte sich sehr souverän und ließ die Schwandorfer nicht mehr richtig ran kommen. Am Ende machten die Hausherren so den 72:64-Erfolg perfekt.

Trotz der Niederlage bleibt der TSV Schwandorf in der Bayernligatabelle auf dem vierten Platz. Allerdings ist der Abstand zu den Topmannschaften Augsburg und Neumarkt durch die vierte Niederlage der letzten fünf Spiele wieder größer geworden.

„Wir haben heute nicht die nötige Intensität gezeigt. Nürnberg wollte den Sieg mehr und das hat man bei vielen kleinen Dingen gemerkt“, so Fischer nach der Partie.

Kapitän Johannes Pflamminger sieht zudem ein weiteres Problem: „Wir verlieren viele Spiele, weil unsere Offensive nicht funktioniert. Wir haben bei den vier Niederlagen im Schnitt nur 59 Punkte gemacht und damit gewinnt man nicht viele Partien.

Das erste Spiel im Jahr 2018 findet für die Schwandorfer am 6. Januar statt. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht der TSV im Achtelfinale des Bayernpokals. Doch der Gegner ist kein Geringerer als die TG TROPICS Würzburg, die in der 2. Regionalliga spielen. In der Bayernliga geht es eine Woche später beim Tabellendritten Heroldsberg weiter.

Für den TSV Schwandorf spielten: Andreas Schindwolf (12 Punkte), Christopher Bias, Sebastian Fischer, Johannes Pflamminger (je 8), Stefan Beer, Tobias Ruhland (je 6), Vaidas Butkus (5), Felix Müller, Alwin Prainer (je 4) und Stefan Münch (3). (stc)

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