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Sport aus Schwandorf
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Schiesssport

Saltendorf sichert sich den Meistertitel

Schützenteam kassiert in der Zweiten Bundesliga Süd nicht eine Niederlage und kämpft nun am 31. Januar um den Aufstieg.
VON WERNER ARTMANN

Große Freude herrschte bei den Saltendorfer Schützen nach dem Sieg in Holzolling und der errungen Meisterschaft in der 2. Bundesliga. Fotos: bat

Saltendorf.Auch am letzten Wettkampftag in Weyarn, beim Gastgeberverein SG Holzolling, blieben die Saltendorfer Schützen weiter ungeschlagen und sicherten sich somit den Meistertitel der 2. Bundesliga Süd. Gleich beim ersten Wettkampf konnte mit 1973 Ringen ein neuer Vereinsrekord aufgestellt werden. Alles Ergebnisse, die man sich vor dieser Saison nicht hätte träumen lassen.

Der österreichische Nationalkaderschütze Alexander Schmirl knackte zum ersten Mal das optimale Ergebnis von 400 Ringen und ist auf dem besten Weg, sein Ziel „Olympia 2016“ in Brasilien zu erreichen. Ebenfalls ihr bestes Ligaergebnis erzielte Julia Simon mit 399 Ringen. Nur beim 18. Schuss zeigte die Anzeige eine „9“, ansonsten gab es nur die Zehn zu sehen. Da konnte der Verein von Petersaurach (bei Ansbach) nicht mehr mithalten und musste mit 391 und 388 die Punkte an Saltendorf abgeben.

„Sahne-Tag“ für Benjamin Moser

Auch Benjamin Moser erwischte einen „Sahne-Tag“ und begann mit 24 mal der „10“. Er fing sich aber dann noch vier Neuner ein und beendetet seinen Wettkampf mit 396 Ringen. Seine Gegnerin Jessica Brenner hatte zehn Ringe weniger. Claudia Haider musste aber ihren Punkt abgeben, obwohl ihr Trainer mit 391 Ringen durchaus zufrieden war. Ihre Gegnerin Jenifer Hens von Petersaurach legte 395 Ringe vor und war an diesem Tag nicht zu schlagen.

Seinen ersten Einsatz bekam der Saltendorfer Schütze Stefan Aichinger. Er hatte sich für diesen Wettkampf viel vorgenommen, jedoch unglückliche „Neuner“ warfen ihn immer wieder zurück. Sein Gesamtergebnis von 387 Ringen reichte zwar nicht für den Punkt, jedoch war es für ihn ein gelungener Start in die 2. Liga vor 200 Zuschauer in der Turnhalle von Weyern.

Im zweiten Wettkampf gegen den Tabellenvorletzten SG Zaitzkofen wurde die Mannschaft umgestellt. Alexander Schmirl bekam eine Pause und machte für den zweiten Österreicher in der Saltendorfer Mannschaft Platz. Nikolaus Blamauer kam so zu seinem zweiten Einsatz in der Liga und konnte mit einer sehr guten Leistung auf sich aufmerksam machen. Mit 394 Ringen verfehlte er jedoch den Punkt um einen Ring gegen den Top-Schützen von Zaitzkofen, Mario Knögler, mit 395 Ringen.

Besser machte es da Julia Simon. Ihre Gegnerin Sandra Korber legte ebenfalls 395 Ringe vor, jedoch ließ sich Julia nicht aus der Ruhe bringen und zog ihren Wettkampf mit 100, 99, 99, 99, gesamt 397 Ringen durch und konnte ausgleichen.

Auf der Siegerstraße

Nachdem Claudia Haider mit 395 Ringen und Benjamin Moser mit 392 Ringen die weiteren Punkte einfahren konnten, waren die Saltendorfer schon auf der Siegesstraße. Ebenfalls eingewechselt wurde die Stammkraft Simone Legl. Sie erwischte jedoch einen rabenschwarzen Tag und kam nur auf 383 Ringe. Damit war sie natürlich nicht zufrieden. Da ihr Gegner Thomas Pelkofer diese Chance nicht nützte und nur auf 377 Ringe kam, ging der Punkt an Saltendorf. Somit fuhren die Saltendorfer einen deutlichen 4:1-Sieg ein.

Mit diesem letzten Wettkampf beendeten die Saltendorfer Schützen die 2. Bundesliga ungeschlagen auf Platz 1. Nachdem das eigentliche Ziel der Klassenerhalt war, musste die Messlatte natürlich jetzt höher gesteckt werden. Der Aufstiegskampf zur ersten Bundesliga wurde somit erreicht.

Beste vier Teams in Pforzheim

Am Sonntag, den 31. Januar, treffen sich die beiden besten Mannschaften der Gruppe Süd und der Gruppe Südwest in Pforzheim. Von diesen vier Mannschaften schaffen die beiden Besten den Aufstieg. „Jetzt gilt es, die tolle Form in der 2. Bundesliga weiter aufrecht zu erhalten und im entscheidenden Wettkampf abzuliefern“, sagte Trainer Robert Senft.

Beim Aufstiegskampf am 31. Januar in Pforzheimzählen die Gesamtringe der Mannschaft und der Wettkampf hat somit auch seine eigenen Gesetze. Tagesform und auch etwas Glück sind entscheidend, um sich durchsetzen zu können. Das Außenseiter-Team von Saltendorf kann diesen Wettkampf dennoch etwas gelassener angehen, hat man doch seine gesteckten Ziele weit übertroffen hat. Wenn sich die Möglichkeit bietet, wollen die Saltendorfer nicht kampflos ihre Chance hergeben. Die weiteren qualifizierten Mannschaften der Aufstiegsrunde sind der SV Niederlauterbach (bei Wolnzach), der SV Fenken (Bodensee) und der SV Ebhausen (in der Nähe von Stuttgart)

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