mz_logo

Sport aus Schwandorf
Montag, 18. Dezember 2017 5

Handball

SG Naabtal verliert das Spitzenspiel

SG-Damen unterliegen Herzogenaurach II mit 22:25. FC Neunburg hat bei der SG Regensburg das Nachsehen.

Im Spitzenspiel gegen Herzogenaurach II kam die SG Naabtal nicht oft genug so frei zum Wurf wie in dieser Szene. Foto: Schaller

Schwandorf.Im Spitzenspiel der Bezirksliga Ostbayern zwischen der SG Naabtal und der TS Herzogenaurach II hatten die SG-Handballerinnen mit 22:25 das Nachsehen.

Es entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau, wobei die körperlich überlegenen Gäste ihre Erfahrung besser ausspielten und so die Heim-Abwehr vor große Herausforderungen stellte. Zwar ging die SG Naabtal mit 2:0 in Führung, doch die Herzogenauracherinnen stellten sich in der Folgezeit immer besser auf den Angriff der Städtedreieck/Schwandorferinnen ein und es wurde immer schwieriger, zum Abschluss zu kommen.

Zudem bestraften die Gäste jede ungenaue Aktion mit schnellem Umschaltspiel und gelungenen Aktionen in der zweiten Welle. Im Positionsangriff der Herzogenauracherinnen bekam man die zu den besten Werferinnen der TSH gehörenden Drittligaspielerin Laura Wedrich zwar in den Griff, doch die Lücken für die weiteren Mitspielerinnen wurden somit auch größer, was die TS zu nutzen verstand. Zur Pause stand es daher 16:12 für den Aufstiegsfavoriten.

Nach dem Wechsel konnte sich die SG Naabtal vor allem durch Kerstin Schmid und Cori Schießl immer wieder in gute Positionen bringen, doch der Abstand von drei bis fünf Toren wurde nicht kleiner. Die TSH brachte sich dann immer wieder durch Reklamieren gegenüber den Unparteiischen in Unterzahl, doch die Gastgeber konnten daraus keinen Vorteil schlagen. So musste man zehn Minuten vor Schluss den Gast auf sechs Tore Unterschied ziehen lassen.

SG verkürzt den Abstand

Am Ende setzten die Herzogenauracherinnen hauptsächlich noch Spielerinnen ein, die man aus den Vergleichen der vergangenen Jahre kannte, und so konnte man noch bis zum Spielende zum 22:25 aufschließen.

„Mund abwischen und weiter hart arbeiten“, ist nun die Devise bei den Naabtal-Damen. In drei Wochen geht es dann zum Landesligaabsteiger aus Forchheim, der trotz der scheinbaren Formschwäche nicht zu unterschätzen ist. Wenn man spielerisch aber so agiert wie gegen Herzogenaurach, ist auch auswärts etwas drin.

Die Neunburger Handballerinnen begannen bei der SG Regensburg gut und gingen auch mit 4:1 in Führung. Danach ließen die Gäste aber zahlreiche Chancen liegen und der Landesligaabsteiger aus Regensburg kam immer besser ins Spiel. Nach zehn Minuten konnten die Gastgeber dann auch zum 4:4 ausgleichen.

Die FCler, die an diesem Tag auf vier Spieler verzichten mussten und mit zahlreichen angeschlagenen Akteuren antraten, ließen immer wieder zahlreiche gute Chancen liegen und agierten in der Abwehr oft zu pomadig. Bis kurz vor der Halbzeit konnten die Neunburgerinnen aber trotzdem das Spiel ausgeglichen gestalten. Erst in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel setzte sich die SG Regensburg auf 14:11 ab.

Mit einigen personellen Umstellungen versuchte Trainer Wittmann, die Abwehr wieder zu stabilisieren. Eine Zeitstrafe nach der Pause machte die Aufholbemühungen der Neunburger aber schnell zunichte. Während bei der SG nun alles klappte, haderten die Gäste immer wieder mit ihrer eigenen Chancenauswertung. Als dann Laura Süß noch verletzungsbedingt ausschied, war das Spiel entschieden.

BOL-Erfahrung gesammelt

Trainer Wittmann nutzte nun die Gelegenheit, um den A-Jugendlichen BOL-Erfahrung zu ermöglichen. Diese Chance nutzte insbesondere Theresa Sadlo und erzielte drei Treffer. Am Ende mühten sich die FCler redlich, fanden aber gegen eine solide agierende Regensburger Mannschaft kein Mittel und verloren verdient mit 17:27.

„Die SG war besser und die Erfahrung aus den letzten Jahren Landesliga hat sich deutlich gezeigt. Das Spiel müssen wir abhaken und uns auf die letzten beiden Spiele in diesem Jahr konzentrieren“, so Wittmann.

Für Neunburg spielten: Renate Batzl, Anna-Lena Garbe (Tor); Theresa Sadlo (3), Laura Süß (2), Melanie Hanauer (4), Christine Busch (3/3), Isabelle Weig (2), Manuela Hartmann, Valentina Meixner (3), Jasmin Kortschack, Veronika Bücherl.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht