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Sport aus Schwandorf
Montag, 11. Dezember 2017 10

Basketball

TSV verliert erneut ein Spitzenspiel

Schwandorfer unterliegen dem TV Augsburg mit 53:66 und verlieren damit den Anschluss an die beiden Top-Teams.

TSV-Center Alwin Prainer erzielte zwar 15 Punkte, hatte aber gerade in der zweiten Halbzeit große Probleme mit der Augsburger Verteidigung

Schwandorf.Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben die zweite Niederlage in Folge kassiert. Die Mannschaft von Spielertrainer Sebastian Fischer unterlag am vergangenen Samstag dem TV Augsburg und musste nach dem ersten Punkteverlust gegen Neumarkt den nächsten Dämpfer in einem Topspiel einstecken. Am kommenden Sonntag (Beginn: 15 Uhr) wollen die Schwandorfer beim Derby in Cham wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Große Herausforderung

Den Schwandorfer Basketballern war klar, dass nach der Niederlage gegen Neumarkt auch das nächste Spiel eine große Herausforderung darstellen würde. Der TV Augsburg gehört seit Jahren zu den Topteams der Bayernliga und dementsprechend schlecht sah auch die Bilanz der Schwandorfer Korbjäger gegen die Schwaben aus: 9:3 stand es vor der Partie für die Gastgeber aus Augsburg.

Beim TSV Schwandorf fehlten neben den Langzeitabwesenden in Augsburg Center Tobias Ruhland sowie die Flügelspieler Vaidas Butkus und Alexander Barth. Beim TV Augsburg gingen hingegen alle erwarteten Akteure an den Start.

Prainer war in Wurflaune

Die bessere Anfangsphase erwischten die Gäste aus der Oberpfalz: Zwar stand die Verteidigung nicht so gut wie in manch anderen Begegnungen, doch eine hohe Trefferquote sorgte für ein gutes erstes Viertel der Fischer-Truppe und eine verdiente 21:18-Führung. Vor allem Alwin Prainer war in dieser Phase für die Punkte der Schwandorfer zuständig.

Doch im zweiten Viertel änderte sich das entscheidend: Schwandorf schaffte es nicht mehr, wie im ersten Viertel Punkte auf die Anzeigentafel zu bringen. Unter den Körben waren die Räume enger und Prainer musste deutlich mehr kämpfen. Nur über ein paar erfolgreiche Distanzwürfe kam Schwandorf zum Erfolg. Da die TSV-Defensive weiter schwach war, drehten die Augsburger die Partie und setzten sich bis zur Pause auf 41:33 ab.

Defensivvariante umgestellt

Nach dem Seitenwechsel änderte Fischer die Defensivvariante und sein Team agierte jetzt mit einer Ball-Raum-Verteidigung. Dies zeigte am hinteren Ende des Feldes zwar Wirkung und auch Augsburg hatte jetzt große Probleme, zum Abschluss zu kommen. Doch weiterhin schafften es die Schwandorfer Spieler nicht, im Angriff Punkte zu erzielen und den Rückstand zu den Augsburgern entscheidend zu verändern.

Vor dem letzten Viertel lagen die Hausherren noch mit 52:45 in Führung. Die Schwandorfer gaben noch mal alles und versuchten, die Partie doch noch zu drehen. Aber erneut war es die Offensive, die nicht wie gewohnt funktionierte. So erzielten die Gäste nur acht Zähler und mussten am Ende eine 53:66-Niederlage einstecken.

Fischers Fazit

„Wir haben heute in der Offensive nicht konstant genug gepunktet. Unsere Defensive stand im zweiten Durchgang besser, aber das konnten wir durch unseren schwachen Angriff nicht nutzen, um das Spiel zu gewinnen“, zeigte sich TSV-Coach Sebastian Fischer nach der erneuten Niederlage gegen ein Spitzenteam deprimiert. „Wir hätten gegen Neumarkt und Augsburg gerne Punkte mitgenommen, aber unser Fokus ist jetzt auf dem nächsten Spiel in Cham.“

In der Tabelle sind die Schwandorfer jetzt mit einer Bilanz von 5:2 Vierter und haben durch die beiden Punktverluste den Anschluss an die Spitze verloren. (stc)

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