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Jahn-Nachrichten
Samstag, 16. Dezember 2017 10

Fussball

Beim nächsten Jahn-Gegner ist dicke Luft

Der SV Darmstadt hat in der 2. Liga seit neun Spielen nicht mehr gewonnen. Auch Trainer Frings steht unter Druck.
Von Jürgen Scharf, MZ

Im Pokal setzte sich der Jahn (li.) gegen Darmstadt durch. Foto: Nickl

Regensburg.Beim SSV Jahn herrscht derzeit eitel Sonnenschein. Drei Siege und ein Unentschieden sprangen in den letzten vier Spielen in der 2. Liga heraus. Eine Super-Serie für den Aufsteiger. Genau andersrum schaut es beim nächsten Gegner aus: Beim SV Darmstadt 98 läuft derzeit nahezu nichts. Neun Spiele in Folge warten die Hessen bereits auf einen Sieg.

SV-Coach Torsten Frings Foto: Eibner

Es ist ein Duell der Gegensätze, das am Sonntag in Darmstadt stattfinden wird. Hier der Gast aus Regensburg, der mit einer No-Name-Truppe in die Saison gestartet ist. Von den Spielern etwa, die in den vergangenen vier Partien auf dem Platz standen, hatten acht vor dieser Saison keinerlei Erfahrung in der ersten oder zweiten Liga.

Ganz anders ist da der Kader bei den Darmstädtern bestückt. Der SV hat vergangene Saison noch in der Bundesliga gespielt. Etliche Spieler der aktuellen Mannschaft waren da schon dabei. Und ohnehin haben die Darmstädter mehrere echte Stars unter Vertrag. Hamit Altintop spielte früher für den FC Bayern und für Real Madrid. Kevin Großkreutz ist Fußball-Weltmeister. Dazu kommen gestandene Bundesliga-Routiniers wie Jan Rosenthal, Peter Niemeyer oder Artur Sobiech. Und auch der Trainer ist ein ganz bekannter Name: Seit knapp einem Jahr coacht der ehemalige Nationalspieler Torsten Frings den SV.

Frings geriet zuletzt aber unter Druck. Vor zwei Wochen, nach einer katastrophalen Leistung im Heimspiel gegen Sandhausen, war die Stimmung am Tiefpunkt. Frings kündigte daraufhin harte Maßnahmen an. Er werde keine Rücksicht mehr darauf nehmen, wie einer heißt, sondern völlig neu und nur nach Leistung entscheiden, wer für den SV auflaufen wird. Auf Fragen zur Zukunft des Trainers selbst reagierte Präsident Rüdiger Fritsch mit der klaren Botschaft, dass der Klub von Frings’ Arbeit weiter voll überzeugt sei.

Wie lange dieser Glaube noch anhält, wenn es weiter keine Siege gibt, ist allerdings unklar. Am vergangenen Wochenende zeigten die Darmstädter auswärts bei Union Berlin zwar eine weitaus bessere Leistung, fingen sich beim 3:3 in der Nachspielzeit aber noch den Ausgleich ein.

Und nun geht es ausgerechnet gegen eine Mannschaft, die derzeit vor Selbstvertrauen strotzt – und den SV in diesem Jahr bereits einmal besiegt hat: beim 3:1 in der ersten Runde des DFB-Pokals im August.

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