Der MZ-Cup macht Träume wahr
Christina und Stefan Kulla gewinnen einen Mazda 2, Philipp, Leon, Loreen und Jue laufen mit den Fußballern auf den Platz – so sind alle glücklich.
Regensburg. Christina Kulla ist sprachlos. Mit weichen Knien steht sie auf der Tartanbahn des Sportparks am Kaulbachweg. In ihren leicht zitternden Händen hält sie einen Blumenstrauß und einen Autoschlüssel – aber nicht irgendeinen Autoschlüssel, sondern den für einen nagelneuen Mazda 2.
Gerade hat ihr Albert Schindlbeck vom gleichnamigen Autohaus, zusammen mit dem Donaueinkaufszentrum der Hauptsponsor des MZ-Cups, den Schlüssel in die Hand gedrückt und sie zu ihrem neuen Auto begleitet. „Es ist wie im Traum, das glaube ich erst, wenn das Auto bei uns daheim steht“, sagt die 30-Jährige aus Aufhausen. Auch ihr Mann Stefan sucht nach Worten: „Vorher bin ich noch am Auto vorbeigelaufen, nur um es mal anzuschauen. Jetzt gehört er uns“ Dass es gerade ihr Los mit der Nummer 0239 trifft, ist Zufall – dass es aber den, laut eigener Aussage ewigen Jahn-Fan, und seine schwangere Frau trifft, riecht nach Schicksal. „Wir brauchen eh ein zweites Auto, das kommt wie gerufen“, freute sich Christina.
Aber die beiden Aufhausener sind nicht die einzigen Glücklichen an diesem Tag. Auch Philipp Schuster kann sein Glück nicht fassen. Auf seinem Cappy zeigt er stolz die Unterschriften von mehreren Jahn-Spielern. Und zudem G ist er gerade an der Hand von Jahn-Neuzugang von Koray Altinay auf den Platz gelaufen. „Eigentlich war ich für Thomas Kurz eingeteilt, aber der spielt ja erst in der zweiten Halbzeit. Egal, es war einfach super“, sagt der 12-Jährige. Auch Jule Koller sowie Leon und Loreen Baier sind beim Einlauf der Teams dabei. Sie waren den MZ-Kickers zugeteilt. Aber auch wenn Jule keinen Jahn-Spieler abbekam, „hat es mir viel Spaß gemacht“, sagt die E-Jugendfußballerin vom SV Sünching. Loren und Leon sind sich einig: „Es war toll – wir wollen nochmal.“
Aber nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz sorgt das MZ-Organisationsteam um Alexandra Wildner und Kerstin Dinauer (Wildner: „Kerstin hat die Hauptarbeit gemacht.“) für fröhliche Gesichter. So etwa bei Alwin Borning. Der Fünfjährige ist mit seiner Mama Anja zum Kaulbachweg gekommen. Dass da nebenan die Zweitligaprofis kicken, interessiert ihn nicht. „Ich will spielen. Nur zuschauen ist langweilig“, sagt er. Besonders die Plastik-Schildkröten haben es ihm angetan. Auch seine Mutter Anja ist begeistert: „Hier ist wirklich was geboten. Alwin kann spielen und ich das Spiel anschauen. Toll.“ Die Kinder freuen sich am Mitmachzirkus Spectaculum, Kinderschminken und vielem mehr.






