Sportnachrichten 02.09.2012, 15:06 Uhr

Horrorcrash beim Rennen in Spa

Nach einem spektakulären Unfall zu Beginn des Grand Prix von Belgien schied Fernando Alonso aus. Button siegt am Ende souverän vor Sebastian Vettel.

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Der Große Preis von Belgien begann mit einem Horrorcrash in den auch WM-Spitzenreiter Fernando Alonso verwickelt war. Foto: AP Photo

Der Große Preis von Belgien begann mit einem Horrorcrash in den auch WM-Spitzenreiter Fernando Alonso verwickelt war. Foto: AP Photo

Spa-Francorchamps. Sebastian Vettel stemmte den silbernen Teller für den zweiten Platz wie eine Siegertrophäe in die Luft. Der Formel-1-Doppelweltmeister durfte sich nach dem atemraubenden Großen Preis von Belgien mit einem Horrorunfall und nachträglicher Rennsperre für den Verursacher sowie einem Michael Schumacher in typischer Spa-Form als der große Gewinner fühlen. Selbst wenn Jenson Button als Erster über die Ziellinie gefahren war. „Ich bin sehr glücklich mit dem zweiten Platz, so kann es weitergehen“, sagte der stolze Vettel nach seiner grandiosen Aufholjagd von Startplatz zehn in einem einmal mehr denkwürdigen Rennen auf dem legendären Kurs in Spa-Francorchamps.

Im Kampf um seinen historischen Titel-Hattrick machte Vettel mächtig Boden auf Fernando Alonso gut, der wie drei weitere Kollegen in einen spektakulären Crash zu Beginn verwickelt war. Aus allem raus hielt sich indes Button: Der Brite fuhr von seiner ersten Pole für McLaren am Sonntag einen ungefährdeten Sieg heraus und ließ sich den Champagner auf dem Podest mit Vettel und dem drittplatzierten Ex-Champion Kimi Räikkönen sichtlich schmecken. „Das ist ein ganz besonderer Sieg. Das ist ein Kurs mit soviel Geschichte und es ist wunderbar, ein Teil davon zu sein“, sagte der 32-Jährige, während Vater John mit dem Union Jack um den Hals umherstolzierte und Freundin Jessica Michibata die Mechaniker in der Box herzte.

Nachspiel für Schumacher

Ein Nachspiel hatte des Rennen für Schumacher. Ausgerechnet nach seinem 300. Grand Prix, den er auf Platz sieben beendete, musste der siebenmalige Weltmeister und sechsfache Spa-Gewinner bei den Rennkommissaren antreten. Bei einem Manöver auf dem Weg in die Boxengasse hatte Schumacher auch gegenüber Kumpel Vettel keine Gnade gekannt. „Es war von Anfang an klar, dass ich in die Box kommen wollte. Er kann das natürlich nicht wissen, aber ich habe ihn nicht abgedrängt“, rechtfertigte sich Schumacher.

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