Jahn II will diesmal nicht nur schön spielen
Nach dem 3:3 gegen Landshut soll beim Heimspiel der U23 des SSV Jahn Regensburg gegen den TSV Kottern an diesem Sonntag nun ein Dreier her.
Ruben Popa (in rot) plagt sich mit einer Muskelverhärtung herum – Einsatz ungewiss. Foto: Brüssel
Regensburg. In keinem Verhältnis zu den spielerisch meist überzeugenden Auftritten der U23 des SSV Jahn Regensburg steht bisher der Ertrag. Am Ende der vierten und damit letzten „englischen Woche“ der Bayernliga Süd soll sich das am Sonntag um 15 Uhr ändern.
Der Gegner im Heimspiel ist stark – der TSV Kottern wurde in den bisherigen Spielen erst einmal bezwungen. Doch nicht nur wegen der vorhergesagten hochsommerlichen Temperaturen wird das ein heißer Tanz für die Schützlinge von Ilija Dzepina.
Denn die Mannschaft aus dem Kemptener Stadtteil St. Mang präsentiert sich unter Trainer-Neuling Kevin Siegfanz – bis letzte Saison noch der Abwehrchef beim TSV – als kompakte, kampfkräftige Einheit. Mit dem 4:3-Sieg in Landshut durch drei Tore des seither verletzten Bernhard Jörg hatte sie einen optimalen Einstieg. Und den Allgäuern blieben auch Negativ-Erlebnisse wie etwa der Punktabzug nach dem Jahn-Sieg gegen Affing oder das 3:3 in Landshut erspart, wo dem Gastgeber in einer packenden Partie ein Abseitstor zum 2:2 und ein höchst fragwürdiger Elfmeter zum 3:3 geschenkt wurde. „Nachweinen hilft uns nicht, da müssen wir jetzt durch. Meine Jungs werden nicht resignieren“, ist sich Dzepina sicher, obwohl er Sorge um die Besetzung von Schlüsselpositionen hegt.
Abwehrspieler Matthias Dürmeyer plagt sich immer noch mit einer Knöchelverletzung und Ruben Popa hat eine Muskelverhärtung. Der Einsatz der beiden ist daher mehr als ungewiss. Sicher fallen Patrick Hofmeister mit einer Gehirnerschütterung und der im ersten Saisonspiel gegen Schalding verletzte Pedro Beck-Gomez aus. Und auch Luca Löfflers Blinddarm-Probleme wurden nicht operativ beseitigt, sondern sollen nun medikamentös abklingen.
Die Alternativen beim Jahn sind zwar gering, doch die Einstellung des Teams ist laut Ilija Dzepina gut: „Wir werden wieder versuchen, den Rhythmus zu bestimmen“, wird sich die Ausrichtung beim Jahn nicht ändern, bei dem Torjäger Martin Sautner unbedingt mal seine Qualitäten beweisen möchte.

