SSV Jahn 12.05.2012, 09:34 Uhr

Jahn holt gegen den KSC nur ein Remis

Nach dem 1:1 gegen den Karlsruher SC wird es im Rückspiel schwer. Das Tor für die Regensburger schoss Alibaz durch einen Elfmeter.

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Von Claus Gehr, MZ

Regensburg. Der SSV Jahn Regensburg hat sich am Freitagabend mit einem 1:1 (0:0) gegen den Karlsruher SC im Relegations-Hinspiel um den Einzug in die 2. Fußball-Bundesliga noch alle Möglichkeiten offengehalten. Vor 10.724 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Prüfeninger Straße hatten die Gäste zwar etwas mehr vom Spiel, der Drittligist bewegte sich gegen den favorisierten Zweitligisten jedoch durchaus auf Augenhöhe. Selcuk Alibaz brachte das Team von Markus Weinzierl sogar per Foulelfmeter (57.) in Führung, die Pascal Groß jedoch ausgleichen (75.) konnte.

Am Montag müssen die Rot-Weißen nun im Rückspiel (20.30/live Bayerisches Fernsehen) im Karlsruher Wildpark gewinnen oder aufgrund der Auswärtstorregelung ein Unentschieden mit mindestens zwei Toren erzielen, um den Aufstieg zu realisieren. Bei einem 1:1 würde es in die Verlängerung gehen. Keine leichte Aufgabe, zumal die Regensburger auch auf Thomas Kurz, der die fünfte Gelbe Karte sah, verzichten müssen.

Schweinsteiger konnte auflaufen

Bei Temperaturen wie im Hochsommer war die personelle Situation nach den bereits länger feststehenden Ausfällen von Ronny Philp (Knieverletzung) und von Jim-Patrick Müller (Gelb-Sperre) zwar nicht so gut wie erhofft, aber auch nicht so schlimm wie befürchtet. Kapitän Tobias Schweinsteiger konnte trotz einer Oberschenkelverhärtung von Beginn an auflaufen. Nicht ganz so positiv waren die Nachrichten bei André Laurito. Die Adduktorenprobleme des offensivstarken Innenverteidigers waren aber zumindest soweit abgeklungen, dass er wenigstens auf der Ersatzbank Platz nehmen und zumindest ab der 56. Minute eingreifen konnte.

Trotzdem musste Weinzierl seine Viererkette umbauen. Während Sebastian Nachreiner und Mario Neunaber die Innenverteidigung bildeten und Routinier Stefan Binder links verteidigte, gab es auf der Rechtsverteidiger-Position eine kleine Überraschung. Statt des erfahreneren Tim Erfen schenkte der Jahn-Coach Philipp Ziereis das Vertrauen. Das vielversprechende Talent ging sogar mit einem Handicap in die Partie. Aufgrund eines Nasenbeinbruchs musste er eine Maske tragen.

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