Jahn-Profis gehen Aufgabe konzentriert an
Trainer Oscar Corrochano ist mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden. Die Spieler sollen an das höhere Spieltempo in der 2. Liga gewöhnt werden.
Neuzugang Denis Weidlich (links) hatte gestern in Langdorf seinen ersten Auftritt im Jahn-Trikot. Foto: Tschannerl
LANGDORF. Arbeit ist angesagt. Beim Jahn wird eifrig an den konditionellen Grundlagen gewerkelt. So bleibt den Profis des Regensburger Fußball-Zweitligisten im Trainingslager in Langdorf im Bayerischen Wald kaum ein Blick für die Landschaft und die Umgebung. Morgens zum Einstieg steht ein Sechs-Kilometer-Lauf auf dem Programm, später – nach dem Frühstück – geht es auf den Trainingsplatz. Im Anschluss ans gemeinsame Mittagsessen herrscht Bettruhe, danach geht es wieder zum Training und dann folgt ein langer Waldlauf und Krafttraining vor dem Abendessen.
Bislang ist Trainer Oscar Corrochano mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden. Die sechs Neuen mit Abdenour Amachaibou, Denis Weidlich, Patrick Haag, Jonatan Kotzke, Koray Altinay und Marius Müller seien „schon gut integriert worden“, die Mannschaft arbeite „sehr fleißig“. Zweimal am Tag ist der Ball auch im Spiel auf dem Sportgelände des FC Langdorf.
Amachaibou muss kürzer treten
Der Jahn-Kader bringt sich in Schwung und soll an das höhere Spieltempo, die größere Dynamik in der 2.Liga gewöhnt werden. „Das Training ist schon intensiv, Professionalität ist indes wichtig, ohne den Spaß zu verlieren“, so Corrochano. Seine Erkenntnisse eine Woche nach dem Trainingsauftakt: „Die Spieler sind alle willig und gehen ihre Aufgabe sehr konzentriert an. Gelegentlich muss man sie in ihrem Eifer sogar ein bisschen bremsen.“ Unfreiwillig ausgebremst wird Abdenour Amachaibou, der aus Vorsichtsmaßnahme wegen einer Außenbandverletzung im Knie unter Anleitung von Physiotherapeut Marco Grimm reduziert trainiert. Generell mache die Mannschaft einen sehr engagierten Eindruck und auch die Laktatwerte der Spieler seien bestens, sagt der Jahn-Trainer. „Es ist eine gute Basis zum Arbeiten vorhanden.“
Bestehende Strukturen, die sich bewährt haben, wird er nicht ändern. So wird die Mannschaft wie bislang schon den neuen Kapitän wählen und nicht der Coach. Der wird in der täglichen Arbeit nach besten Kräften unterstützt von Co-Trainer Ralf Santelli. „Wir sind uns sehr ähnlich, beide sind wir zielstrebig, diskussionsfreudig und stellen den Teamgedanken in den Vordergrund“, meint der Sportlehrer und setzt schmunzelnd hinzu: „Wir haben uns gesucht und gefunden.“






