Regensburg feiert den Aufstieg
Rund 1500 Fans des künftigen Fußball-Zweitligisten SSV haben sich am Haidplatz eingefunden, um ihre Mannschaft gebührend zu feiern.
Regensburg
. Regensburg lässt seine Aufstiegshelden hochleben: Rund 1500 Fans des SSV Jahn haben mit einer ausgelassenen Party auf dem Haidplatz den Aufstieg der Mannschaft in die 2. Fußball-Bundesliga gefeiert. Oberbürgermeister Hans Schaidinger hatte Spieler, Trainer und Fans für 20.30 Uhr zu der Feier eingeladen. Schon gegen 19 Uhr begann sich der Platz zu füllen, ab 20 Uhr begann Jahn-Stadionsprecher Christian Sauerer, den feierwilligen Fans mit Party-Musik einzuheizen. Als die Mannschaft gegen 20.40 Uhr am Haidplatz eintraf, gab es kein Halten mehr. „Nie mehr dritte Liga“ und „So sehen Sieger aus“, schmetterten hunderte Kehlen. Angeführt von der Blaskapelle „Hodalumpn“ stieg das Team auf die Bühne, die Fans riefen jeden den Namen jedes Aufstiegshelden aus. Der scheidende Jahn-Kapitän Tobias Schweinsteiger und Torhüter-Oldie Michael Hofmann erwiesen sich als echte Feierbiester.
Jahn-Fans feiern Trainer Markus Weinzierl
Besonders lautstark feierten die Jahn-Fans Trainer Markus Weinzierl, der den Verein aller Wahrscheinlichkeit nach in Richtung Augsburg verlassen wird. Die Mannschaft war nicht, wie ursprünglich geplant, im Auto-Konvoi zum Haidplatz gefahren - sondern mit dem Mannschaftsbus, der vor dem Alten Rathaus parkte. Darum hatte die Polizei gebeten. Für die Sicherheit der Feiernden auf dem Haidplatz sorgt neben der Polizei ein privater Sicherheitsdienst.
Einige Fans schlugen in ihrer Feierwut über die Stränge: ein paar vermummte Anhänger zündeten rote Bengalos - trotz der Beschwichtigungsversuche von der Bühne. Bei der Aktion passierte glücklicherweise nichts.
Pfiffe für OB Schaidinger, Prozession abgesagt
Deutlich weniger Begeisterung als für ihre Mannschaft hatten die Fans für OB Schaidinger übrig: Während seiner Rede, in der er die Aufstiegssaison des Jahn Revue passieren ließ, pfiffen ihn etliche Fans gellend aus. „Wir sind der Jahn und du nicht“, schmähten die Anhänger den Oberbürgermeister - dem sie vorwerfen, zu wenig für den Bau des neuen Fußballstadions getan zu haben.








