SSV Jahn 04.05.2012, 20:17 Uhr

Weinzierl bestätigt Anfrage

Laut Medienberichten soll der Jahn-Trainer beim FC Augsburg Jos Luhukay ersetzen. Weinzierl selbst äußerte sich nicht zu den Spekulationen.

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        Jahn-Trainer Markus Weinzierl (Foto: Nickl)

Jahn-Trainer Markus Weinzierl (Foto: Nickl)

Von Heinz Reichenwallner, MZ

Regensburg/Augsburg. Die Vorfreude beim SSV Jahn und seinen Fans auf das letzte Saisonspiel am Samstag (13.30 Uhr) gegen den FC Carl Zeiss Jena hat einen empfindlichen Dämpfer erlitten. Zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt ist plötzlich Unruhe eingekehrt. Denn ausgerechnet vor dieser entscheidenden Partie zur Teilnahme an der Relegation zur Zweiten Bundesliga wird in verschiedenen Medien kolportiert, dass Trainer Markus Weinziel den Regensburger Fußball-Drittligisten im Sommer verlassen und Nachfolger von Coach Jos Luhukay beim Bundesligisten FC Augsburg werden soll.

Diese Nachricht hat hohe Wellen in Regensburg geschlagen und ist zur Unzeit vor dem wichtigen Spiel erfolgt. Dabei ist noch nicht sicher, dass Luhukay, dessen Vertrag bis Sommer 2013 gilt, den FCA verlässt. Allerdings ist es möglich, dass es genauso kommt, wie momentan spekuliert wird. „Wir sind sehr überrascht“, sagte dazu Jahn-Sportchef Franz Gerber. „Das können wir vor dem ungemein wichtigen Spiel gar nicht brauchen.“ Fußballlehrer Weinzierl hielt sich derweil bedeckt und antwortete auf MZ-Nachfrage, was an der Angelegenheit dran sei: „Ich will dazu im Moment gar nichts sagen“, so der 37-Jährige. „Wir haben am Samstag ein wichtiges Spiel, und auf das konzentriere ich mich einhundertprozentig wie auch auf die hoffentlich darauffolgenden zwei Relegationspartien.“

Weinzierl hat eine Ausstiegsklausel

Weinzierls Vertrag war erst am 4. Januar bis Juni 2014 verlängert worden, jedoch hat sein Kontrakt eine Ausstiegsklausel, falls ein Erstligist bei dem Trainer anklopfen sollte. Der gebürtige Niederbayer ist seit dem 24. November 2008 verantwortlicher Cheftrainer beim Jahn und fast schon zehn Jahre im Verein – zuerst als Spieler, später als Co-Trainer. Was letztlich nun läuft zwischen dem Coach der Regensburger und dem FCA ist zur Stunde noch nicht geklärt.


 

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