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Kater Pep wird zum Internetphänomen

Das Tier ist der Star der Universität Regensburg. Jetzt meldet sich Peps Frauchen zu Wort und berichtet vom Charakterkater.
Von Heike Haala, MZ

  • Mit Fotos wie diesem brachte Pep es zu campusweitem Ruhm. Foto: Johannes Hofmann
  • Peps Frauchen muss oft auf ihren geliebten Kater verzichten. Foto: Weißflach

Regensburg.Kater Pep sorgt im Internet für ordentlich Furore. Täglich dreht er an der Universität Regensburg seine Runden und ist dort inzwischen das beliebteste Fotomotiv. Zu dieser Popularität hat ihm die Facebook-Gruppe „Pep Tracking“ verholfen – dort posten die Studenten die Fotos des Katers. Sein Frauchen Yvonne Weißflach hat die Gruppe eigentlich gegründet, um nachvollziehen zu können, wo sich der Freigeist gerade rumtreibt. Damit hat sie aber auch einen regelrechten Pep-Hype losgetreten.

Am Montag verfolgten knapp 500 Fans die Streifzüge des Katers. Diese Zahl hat sich bis jetzt mit 1118 Fans mehr als verdoppelt. Der Kater hat seit Dienstag auch eine eigene Fanpage mit inzwischen fast 700 Fans. 80 Fotos von Pep sind auf der Pinnwand zu sehen. Die Studenten posten jetzt auch Eilmeldungen, wenn Pep gesichtet wird.

Auch auf der Facebook-Seite der Mittelbayerischen Zeitung erfreute sich die Story größter Beliebtheit: 209 Leser erhoben bisher ihren Daumen für die Katze, mehr als 40 von ihnen teilten die Geschichte auf ihrer eigenen Pinnwand. Darunter auch das Unesco-Weltkulturerbe. Um Peps Wissensdurst zu lindern, bekam er eine Einladung zur einer Stadtführung. Gruppenmoderatorin Shakespeare Pinguin erzählt in der Gruppe bereits von überregionalen Interviewanfragen.

Zu Hause mache sich der Kater aber rar, sagt sein Frauchen Weißflach: „Am Sonntag, da habe ich ihn aus der Jura-Bib geholt. Im Moment kommt er einmal in der Woche nach Hause.“ Sie muss oft auf Pep verzichten und vermisst ihn regelmäßig. Durch die Facebook-Gruppe sehe sie ihn inzwischen öfter, aber eben nicht live. „Das ist schon auch traurig: Pep schmust ja mit der ganzen Welt, nur nicht mit mir“, sagt sie im MZ-Gespräch. Pep war schon immer viel unterwegs. Der eineinhalb Jahr alte Kater liebt die Freiheit und er nimmt sie sich auch. Weißflach habe ihn schon oft aus dem Tierheim oder von der Katzenhilfe holen müssen, weil er dort abgegeben wurde. Früher orientierte er sich eher in die Friedensstraße. „Beispielsweise hatte er seine eigene Couch in der Auslage eines Möbelgeschäfts oder war in einem italienischen Restaurant Stammgast.“ Seit er mitbekommen hat, dass sich dort auch sein Frauchen gerne aufhält, hat er sich an die Uni verzogen. Ihr Leben hat sich durch die Facebook-Gruppe bisher zum Positiven verändert, auch wenn sie dem Interesse an ihrem Kater noch ein wenig skeptisch gegenübersteht: „Ich weiß jetzt einfach, dass es ihm gut geht. Immerhin muss er ja zwei Straßen überqueren, bis er da ist. Außerdem finde ich ihn so leichter. Dass er so populär ist, finde ich lustig.“

Pep - die Uni Regensburg hat einen Internetstar

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