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Studium

Uni und OTH weiten Kooperation aus

Künftig arbeiten die beiden Hochschulen nicht nur beim Bachelor, sondern auch beim Master Medizinische Informatik zusammen.

Uni-Präsident Prof. Dr. Udo Hebel und OTH-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier bei der Vertragsunterzeichnung mit PD Dr. Michael Reng und Prof. Dr. Christoph Palm Foto: Universität Regensburg/Matthias Weich

Regensburg.Bereits seit Wintersemester 2008/2009 bietet die OTH Regensburg den Bachelorstudiengang Medizinische Informatik an, für den die Fakultät für Medizin der Universität Regensburg Lehrleistungen erbringt. Auch bei dem im Wintersemester 2015/16 startenden neuen Masterschwerpunkt Medizinische Informatik wollen die beiden Institutionen zusammenarbeiten. Dazu unterzeichneten Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel und der Präsident der OTH Regensburg Prof. Dr. Wolfgang Baier am kürzlich einen Kooperationsvertrag. Dies sei ein weiterer Beleg für die gute Kooperation zwischen der Universität Regensburg und der OTH Regensburg auf dem gemeinsamen Campus, betonte Hebel. Das Masterangebot eröffne jungen Talenten auch die Perspektive einer darüber hinausgehenden, wissenschaftlichen Weiterqualifikation.

Die für die Medizinische Informatik verantwortlichen Studiengangskoordinatoren Privatdozent Dr. Michael Reng von der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg sowie Prof. Dr. Christoph Palm von der Fakultät Informatik und Mathematik der OTH Regensburg freuten sich, dass besonders qualifizierte Bachelorabsolventen der Medizinischen Informatik nun ihr Studium an der OTH Regensburg im Rahmen des Masters Informatik weiter vertiefen können. „Es ist unser Ziel, so besonders engagierte Studierende an das Universitätsklinikum zu binden“, so PD Dr. Reng.

Derzeit sind über 200 Studierende in den Bachelorstudiengang Medizinische Informatik eingeschrieben. In der praxisnahen Ausbildung lernen sie typische Abläufe in Krankenhäusern und integrierten Versorgungsstrukturen kennen. „Sie erleben den Einsatz modernster Informationstechnologie zum Wohle des Patienten und im Sinne einer optimalen Nutzung von Ressourcen und gestalten diese in Projekten während des Studiums mit“, so Prof. Palm, der den Absolventen hervorragende berufliche Perspektiven in Aussicht stellt: „Medizininformatiker finden Sie nicht nur in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens, sondern auch in der Software-Entwicklung für Anwendungen der Medizintechnik und von Krankenhausinformationssystemen, einem der umsatzstärksten Industriezweige Deutschlands.“

„Für die OTH Regensburg ist die heutige Vertragsunterzeichnung ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem Zentrum, in dem Angebote aus dem Bereich der Gesundheit gebündelt werden“, sagte OTH-Präsident Prof. Baier. So soll neben den bereits laufenden technischen Bachelorstudiengängen und dem dualen Bachelor Pflege demnächst ein dualer Bachelorstudiengang Physiotherapie, ein entsprechender Bachelor in Logopädie sowie ein berufsbegleitender Bachelor Pflegemanagement starten.

Universität und OTH arbeiten auch im gemeinsamen „Regensburg Center of Biomedical Engineering“ (RCBE) zusammen. In dieser fakultäts- und hochschulübergreifenden Forschungseinrichtung werden die medizinische Kompetenz der Universität und die ingenieurwissenschaftliche sowie die medizininformatische Kompetenz der OTH Regensburg gebündelt.

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