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Hochschule
Freitag, 23. Juni 2017 30° 2

Regensburg.

Eine Bibliothek für alle Leser

Verein will Angebot der Osteuropa-Institute in Regensburg bekannter machen.

Mit dem Umzug der Osteuropa-Institute von München nach Regensburg vor gut einem Jahr ist auch so mancher Besucher der Bibliotheken mit nach Regensburg gekommen. „Unsere alten Nutzer aus München, vielfach Wissenschaftler im Ruhestand, sind uns treu geblieben“, berichtet Dr. Hermann Beyer-Thoma. Der Vorsitzende des vor einem Jahr gegründeten Fördervereins der Bibliothek im Wissenschaftszentrum Ost- und Südosteuropa hat es sich zum Ziel gesetzt, die Bibliotheken bei den Regensburger Studenten und Laien noch bekannter zu machen.

Vor allem Nichtwissenschaftler, die aus privaten oder geschäftlichen Gründen eine Reise in das östliche Europa planen, sind in den Lesesälen gern gesehene Besucher. Denn besonders im Osteuropa-Institut hatte man sich die ausführliche Beratung der Nutzer laut Beyer-Thoma schon am Standort München auf die Fahnen geschrieben. „Wir bieten ihnen sehr umfassende Hilfe an. Dadurch haben wir uns schon immer sehr unterschieden“ von anderen wissenschaftlichen Bibliotheken, die diese Beratung aus Mangel an Personal nicht leisten können. Zudem könne man als Präsenzbibliothek die Kunden sehr rasch bedienen.

Bis vor kurzem hatten die Institute auch noch aktuelle Reiseführer gekauft. Dieser Bestand werde nun nicht mehr regelmäßig erneuert, doch bestehende Bücher stehen nach wie vor zur Verfügung. Mit dem Umzug sind die Bibliotheken des Osteuropa- und des Südosteuropa-Instituts zusammengelegt worden. Lediglich die Bibliothek für Ostrecht sei aus juristischen Gründen nicht integriert worden.

Auch bei den Studenten hofft Beyer-Thoma noch mehr Interesse wecken zu können. „Wir wollen davon profitieren, dass wir sehr zentral liegen.“ Viele Studenten würden in der Innenstadt wohnen, für sie sei der Weg zu den Instituten in der Landshuter Straße deutlich kürzer als zur Universität. In München habe die Bibliothek für Südosteuropa noch den Nachteil gehabt, dass die Studenten für den Weg von der Universität zur Bibliothek jenseits der Isar in Bogenhausen etwa eine halbe Stunde brauchten.

Derzeit zählt der Verein 14 Mitglieder und die Zahl soll steigen. „Ein Drittel bis die Hälfte sollte aus dem nicht-wissenschaftlichen Regensburger Umfeld kommen“, hofft Beyer-Thoma. Dann könne der Verein die Bibliothek künftig bei Anschaffungen und Veranstaltungen besser unterstützen. (ngc)

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