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Wirtschaft
Samstag, 18. November 2017 5

Kommentar

Arm dran

Ein Kommentar von Claudia Bockholt, MZ

Nicht erst, seit mit Geld kaum noch Geld zu verdienen ist, kassieren viele Banken ordentlich ab. Schon immer war es sündteuer, aus Automaten fremder Geldinstitute Scheine zu ziehen. Und im Kleingedruckten fanden sich selbst bei „Gratiskonten“ meist unerwartete Kostenfallen. Das funktioniert, weil Kunden Widrigkeiten oft genug klaglos hinnehmen. In den meisten Fällen ist es persönliche Trägheit, die davon abhält, sich endlich den günstigeren Anbieter – egal ob für Strom, Handy oder Geldgeschäfte – zu suchen.

Auf dem Land kommt aber mittlerweile hinzu, dass Banken und Sparkassen ihre Filialnetze immer weiter ausdünnen. Da verpuffen alle Appelle der Verbraucherschützer, die Macht als Kunde auch zu nutzen.

Man kann Reichtümer auf dem Konto haben. Wer aber im Umgang mit dem Computer nicht fit genug ist, um auf Onlinebanking umzusteigen, der ist auf dem Land mittlerweile ziemlich arm dran.

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