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Digital

Entwickeln mit Google und der MZ

Google fördert den Nachwuchs — die MZ ist dabei: „Google News Lab Fellowship“ für junge Journalisten und Entwickler startet

Das Verlagsgebäude der Mittelbayerischen Zeitung: im Newsroom werden die Fellows gemeinsam mit der MZ-Redaktion an ihren Projekten arbeiten. Foto: Schellkopf

Regensburg.Das „Google News Lab Fellowship“ kommt erstmals in den deutschsprachigen Raum: Der Internet-Gigant Google startet an diesem Montag die Bewerbungsphase für das Stipendienprogramm, mit dem junge Journalisten und Entwickler für bis zu zwei Monate in den Redaktionen von Medienorganisation in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten können. Die Mittelbayerische Zeitung gehört als eine von 16 Medienorganisationen zu den Partnern von Google und freut sich auf Bewerbungen.

Google bietet das „News Lab Fellowship“ schon seit dem vergangenen Jahr an, zunächst in den USA und Australien, dann in Großbritannien — und nun auch im deutschsprachigen Raum. Die Stipendiaten werden direkt von den teilnehmenden Medienorganisationen ausgewählt. Zwischen September 2016 und Februar 2017 werden die erfolgreichen Bewerber acht Wochen in den Redaktionen an datenjournalistischen Projekten, neuen Geschäftsmodellen oder Prototypen arbeiten. Eine Bewerbung ist ab sofort bis zum 22. August 2016 über die offizielle Internetseite des Google News Lab Fellowship möglich .

16 überregionale und regionale Medien wie die „FAZ“, die „Neue Zürcher Zeitung“, „Spiegel Online, „Zeit Online“ und eben die MZ machen bei der ersten deutschsprachigen Ausgabe des Stipendienprogramms mit. „Es ist bis dato das größte Google News Lab Fellowship Programm“, teilt Google mit. Kandidaten können sich für zwei unterschiedliche Fellowships bewerben: eine Variante für Journalisten und eine für Entwickler. Die Mittelbayerische Zeitung ist für beide Varianten offen. Weitere Informationen finden Bewerber im Ausschreibungstext auf der Google-Webseite.

Google begründet das Engagement mit dem Fellowship mit den Veränderungen bei der Art und Weise, wie Nachrichten produziert und konsumiert werden.“ Mit diesen Veränderungen wird es für Redaktionen immer wichtiger, sich an die technischen Entwicklungen und Möglichkeiten anzupassen. Die nächste Generation von Medienmachern ist in einer digitalen Welt aufgewachsen und bringt neue Kenntnisse und Erkenntnisse in die Medienorganisationen ein. In den vergangenen Monaten haben wir mit vielen Medien in Deutschland, Österreich und der Schweiz gesprochen. Chefredakteurinnen und Chefredakteure waren dabei einer Meinung: Journalisten, Entwickler und Designer bilden gemeinsam den Kern einer modernen Redaktion. In dieser Konstellation werden sich neue Möglichkeiten entwickeln, um digitalen Journalismus zu fördern. Wir hoffen, dass wir mit dem Google News Lab Fellowship an dieser Stelle mit den beiden Varianten einen Beitrag leisten können.“ Die Google News Lab Fellowships sind zentraler Bestandteil der sogenannten „Digital News Initiative“  (DNI), die im vergangenen Jahr von europäischen Verlagen und Google gegründet worden ist. „Das Ziel dieses Forums der Zusammenarbeit ist es, digitalen Journalismus zu unterstützen und Innovation an der Schnittstelle von Medien und Technologie zu fördern“, erklärt Google die Hintergründe.

Für MZ-Chefredakteur Manfred Sauerer ist das Fellowship Programm eine „tolle Gelegenheit, um neue Ideen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Gerade im Digitalen sind die Möglichkeiten nahezu unendlich“, sagt Sauerer, der auf „möglichst viele Bewerber“ hofft.

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