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Wirtschaft
Samstag, 18. November 2017 5

Kommentar

Unsere Stimme

Ein Kommentar von Christine Hochreiter, MZ

Es ist jedes Jahr das gleiche Procedere. Mindestens vier Monate vor Weihnachten tauchen sie wieder in den Regalen der Supermärkte und Discounter auf: Zimtsterne, Spekulatius, Lebkuchen und Christstollen. Die Hersteller nennen diese Produkte beschönigend „Herbstgebäck“.

Orangen im Sommer, Kirschen im Winter, Plätzchen an einem heißen Spätsommer-Tag. Wollen die Verbraucher das ? Die Gebäckindustrie gibt zu, dass der Absatz bei Hitze-Graden nicht so recht in Schwung kommt, doch sobald es kälter wird, greifen die Kunden angeblich gleich beherzt zu.

Eine Supermarkt-Kette will angeblich jetzt noch einen Schritt weiter gehen und Lebkuchen und Co. das ganze Jahr über anbieten. Aber muss das sein? Wollen wir wirklich alles immer und überall kaufen? Oder entgeht uns dadurch nicht auch viel Vorfreude, echter Genuss und ein wenig oft herbeigesehnter Kindheitszauber? Wir selbst können diese Frage beantworten – durch unser Votum an der Kasse.

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