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Montag, 25. September 2017 19° 3

Rathausvorplatz

Das sind die beiden Meinungen

Unser Medienhaus hat beiden den beiden Parteien Gelegenheit zu einer Stellungnahme gegeben.

Das sagt Klemens Schmalzl: Zwei Gebäude unterhalten, das große Grundstück pflegen, Wartungsarbeiten, Reinigen, Reparaturen und nach ein paar Jahren die Renovierungen …., da sind wir den 500000 Euro näher als den „geplanten“ 50 000 Euro. Geld, das für gesellschaftliche Aufgaben fehlen wird. Der Bedarf an Bibliothek und Gemeindesaal kommt von Architekten. Der „Firlefanz“ mit Facebook-Video und Flugblättern ist einfach nur daneben. Wir haben keine politischen Ambitionen. Wir bemühen uns sachlich und fair zu bleiben, wir haben noch niemanden als „Lügner“ und „Betrüger“ beschimpft. Und, „Fakten“ sind mit Vorsicht zu genießen. Einschüchterungen und Angstmacherei sind als Mittel der demokratischen Auseinandersetzung nicht geeignet, sondern schäbig, gemein und führen zur Politikverdrossenheit. Unabhängig voneinander haben wir viele Bürger gehört, die das Projekt „Rathausvorplatz“ kritisieren. Zu teuer, kein Bedarf, usw. Eine gefühlte Mehrheit scheint gegen die Bebauung zu sein. Wir möchten, dass die Bevölkerung der Gemeinde über das Projekt „Rathausvorplatz“ abstimmen kann. Die Bebauung wird über Jahrzehnte das Ortsbild bestimmen und viel Geld kosten. Die Kosten sind zwar hochgerechnet, aber durchaus im Bereich des Möglichen. Betroffen sind Alle und zahlen müssen auch Alle, von Winn bis Batzhausen. Ganze fünf Jahre Ideen und Vorschläge einzureichen ist zwar o.k., aber hatte keinerlei Einfluss auf die Planungen. Bürgerbeteiligung heißt Abstimmen.

Das sagt der CSU-Ortsverbandsvorsitzende Stefan Schmid: Wir als CSU sind nicht gegen ein Bürgerbegehren. Aber wir sind gegen einen trügerischen Versuch, mit irgendwelchen unwahrhaften Zahlen Unterschriften zu sammeln. Wenn man so etwas unternimmt, kann es nicht sein, dass bewusst mit falschen Zahlen gearbeitet wird. So etwas ist falsch und muss richtig gestellt werden und hat in der Politik nichts verloren. Deshalb haben sich wir CSU- Ortsverbände zu einem Hinweisschreiben entschlossen und auch auf Facebook ein Aufklärungsvideo geschaltet. Die Kosten belaufen sich auf 5,3 Millionen Euro, davon werden über 50 Prozent bezuschusst, so dass auf die Gemeinde ca 2,5 Millionen Euro entfallen. Die Folgekosten mit Erhaltungsmaßnahmen werden sich auf rund 50000 Euro im Jahr belaufen. Bereits seit fünf Jahren wird gefeilt. Von Anfang an wurden die Bürger mit einbezogen. Es gab Vorstellungen, Radtouren mit den Architekten, Bürgerversammlungen, Schreiben im Mitteilungsblatt mit Fragen nach Wünschen und Ideen, an dem sich alle Bürger beteiligen konnten. Die Jungen Bürger haben im April 2015 die Vorstände aller Vereine zu diesem Thema zum gemeinsamen Gespräch eingeladen. Die Resonanz war sehr gut. Die Zustimmung zu diesem Bau kommt somit von den Bürgern und Vereinen. Die Gebäude werden zusätzliche Vereinsräume bieten. Der Seniorenkreis kann in die ebenerdigen Räume der bisherigen Bücherei einziehen. Warum haben die Initiatoren sich damals nicht mit so viel Kraft eingebracht? Dann hätten wir heute einen repräsentativen Rathausvorplatz.

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